Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender dpa/Britta Pedersen

Mit der Wiederwahl ihres Mannes Frank-Walter Steinmeier bekommt auch Elke Büdenbender quasi eine zweite Amtszeit als First Lady – auch wenn es dieses Amt offiziell gar nicht gibt. Doch in den kommenden Jahren wird die 60-Jährige den Posten nur noch in Teilzeit ausfüllen.

Denn die Juristin will wieder zurück in ihren Beruf. Künftig wird sie daher zur Hälfte First Lady der Republik und zur anderen Hälfte Richterin am Verwaltungsgericht Berlin sein, wo sie derzeit beurlaubt ist. „Ich liebe meinen Beruf und vermisse ihn auch“, sagte Büdenbender einmal. Doch ebenso liegt ihr die Aufgabe als First Lady am Herzen.

Büdenbender kämpft für ihre politischen Ziele

Im Gegensatz zu mancher ihrer Vorgängerinnen tritt Büdenbender sehr politisch auf. Sie kämpft für bessere Bildungschancen für Kinder und mehr Frauen in Führungspositionen, zieht gegen Hass im Internet zu Felde und wirbt für ein respektvolles Miteinander in der Corona-Debatte.

Büdenbender und Steinmeier lernten sich während des Studiums in Gießen kennen. Sie heirateten 1995, haben eine erwachsene Tochter. Als Büdenbender 2010 eine neue Niere brauchte, wurde ihr eine ihres Mannes transplantiert.

Eine „exotische Tätigkeit“ nannte sie die Aufgabe an der Seite ihres Mannes. Die nächsten fünf Jahre zwischen Schloss Bellevue und Gerichtssaal versprechen noch etwas exotischer zu werden als die ersten.