Der Corona-Impfstoff ist knapp, ein Impfgipfel soll am Montag Abhilfe schaffen. Foto: Imago/Political-Moments

Vor dem Impfgipfel am Montag hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) vor Zwangslizenzen für die Herstellung von Impfstoffen oder der Weitergabe der bisherigen Impfstoff-Lizenzen gewarnt, um die Impfstoffproduktion anzukurbeln.

„Wir sehen als pharmazeutische Industrie in dem Thema Auslizenzierungen keinen Lösungsansatz zur Beschleunigung der Impfstoffproduktion“, sagte Feldmeier der Rheinischen Post (Sonnabendausgabe).

Lizenz-Weitergabe beschleunigt Produktion nicht

„Dieser Ansatz führt zu keiner Veränderung der herrschenden Situation, die insbesondere dadurch entstanden ist, dass einige Impfstoffentwicklungen entweder gar nicht oder später als geplant zum Ziel führen werden“, sagte der BPI-Vorsitzende.

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Die Impfstoffherstellung sei ein enorm komplexer Prozess. Die dafür notwendige Technologie sei nur bei ausgewählten Firmen vorhanden.

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„Eine Auslizenzierung zu anderen Herstellern würde ungeachtet der rechtlichen Implikationen nach unserer Einschätzung mindestens zwölf Monate oder länger dauern, bis aus dieser Fertigung Impfstoff zur Verfügung steht“, warnte Feldmeier.