Angela Merkel vermutlich zum letzten Mal Auge in Auge mit Papst Franziskus. Ihr Gespräch dauerte 45 Minuten. Foto: Vatican Media über AP

Buongiorno und addio: Bei einer Privataudienz im Vatikan verabschiedete sich Angela Merkel als Bundeskanzlerin von Papst Franziskus.  Merkel sagte hinterher, sie sei erfreut über das Engagement des Vatikans für den Klimaschutz. Es sei „sehr wichtig und ermutigend“, dass dieses Thema auch „vom Heiligen Vater bearbeitet wird“. Papst Franziskus setzt sich seit Jahren für einen besseren Klimaschutz ein. Zuletzt hatte der Pontifex gemeinsam mit knapp 40 anderen Kirchenführern einen Appell an die Weltgemeinschaft vor dem Weltklimagipfel in Glasgow geschickt.

Merkel sprach auch über den Kampf gegen Kindesmissbrauch, der die katholische Kirche erschüttert. Vor der Papstaudienz besuchte sie deshalb ein Institut der Päpstlichen Universität Gregoriana, wo sie den deutschen Pater Hans Zollner traf, den päpstlichen Kinderschutzbeauftragten. „Ich wollte mit meinem Besuch dort unterstreichen, dass wir glauben, dass die Wahrheit ans Licht kommen muss.“

Wiedersehen! Angela Merkel nach dem Papstbesuch mit Italiens Premier Mario Draghi an seinem Dienstsitz. Sie winkt Mitarbeitern an den Fenstern zu.   Foto: AP/Andrew Medichini