Chuck Norris: „Ich bin und werde immer für Recht und Ordnung sein.“ Foto: AP/Tony Gutierrez

80, sieht sich zu einer Klarstellung genötigt, seitdem in den sozialen Netzwerken ein Bild kursiert, das ihn angeblich mit Anhängern des scheidenden Präsidenten Donald Trump bei der Erstürmung des Kapitols in Washington zeigt. Bei den gewaltsamen Angriff auf das Parlament kamen am 6. Januar fünf Menschen ums Leben. Per Twitter distanzierte sich Norris in klaren Worten: „Ich war es nicht und ich war nicht da. In unserer Gesellschaft gibt es keinen Raum für Gewalt jeglicher Art. Ich bin und werde immer für Recht und Ordnung sein.“

Das Foto, so Norris weiter, würde einen Doppelgänger zeigen. Sein Sprecher Sprecher Erik Kritzer erklärte mittlerweile gegenüber Associated Press: „Es handelt sich um einen Möchtegern Norris. Der echte Chuck sieht viel besser aus! Außerdem befindet er sich mit seiner Familie schon seit Woche auf seiner Farm in Texas.“ Zudem wiesen Twitter-Nutzer darauf hin, dass der Washingtoner „Norris“ eine ganz andere Augenfarbe als der Schauspieler habe. „Ich glaube nicht, dass er das ist“,  war in einem Tweet zu lesen. „Chuck Norris hat blaue Augen, dieser Typ hat dunkelbraune Augen.“

Norris wurde durch die TV-Serie „Walker, Texas Ranger“ (1993 bis 2001) auch in Deutschland einem breiteren Publikum bekannt – die eher biedere Reihe begründete seinen Ruf als harter „Law and Order“-Mann. Auch hat der Karatemeister in Dutzenden von Martial-Arts-Filmen mitgewirkt, darunter 1972 in dem legendären, das Genre neu begründenden Bruce-Lee-Klassiker „The Way of the Dragon“. Er ist als konservativer evangelikaler Christ bekannt und engagiert sich für diese Positionen und deren Vertreter in der Republikanischen Partei in den USA.

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Im Jahre 2016 gab Norris seine Unterstützung für Präsident Donald Trump bekannt. Mit dem Politiker will der Schauspieler nach den Ausschreitungen in Washington nun allerdings nichts mehr zu tun haben. Derweil hat im Repräsentantenhaus die Debatte um ein zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Trump begonnen. Die Demokraten kündigten ein erneutes Amtsenthebungsverfahren wegen „Anstiftung zur Aufruhr“ infolge des Angriffs auf das Kapitol durch radikale Trump-Anhänger bereits kurz nach den Geschehnissen vor einer Woche an.