NRW-Landeschef Armin Laschet (CDU) will eine Klärung, wie der sichere Schulbetrieb gewährleistet werden kann. Foto: dpa/Michael Kappeler

Schluss mit dem Corona-Flickenteppich an Schulen! Das wünschen sich viele Deutsche – und auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Er will eine bundesweit einheitliche Regelung erreichen, wie es für die Schulen in der Corona-Pandemie nach den Osterferien weitergeht. Diese Regelung sollten die Länder selbst treffen und nicht der Bund. „Es kann einen Konsens der Kultusministerkonferenz geben, den wir alle verbindlich umsetzen.“

Schulstart nur unter sicheren Bedingungen

Ob die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen werden, ist Laschet zufolge noch nicht entschieden. Bis zum Ferienende müsse eine bundeseinheitliche Antwort her, damit die Schulen sich vorbereiten können. Er gehe davon aus, dass „wir bis zum Ende der nächsten Woche Klarheit haben, wie es mit dem Schulstart und den sicheren Bedingungen ist“. In jedem Fall müsse gewährleistet sein, dass in jeder Schule zweimal pro Woche getestet werden könne und sich Schüler dem Test nicht entziehen.

Alle aktuellen News aus Politik & Wirtschaft finden Sie hier.

Der Städte- und Gemeindebund hat ein Unterrichtsverbot für Schüler gefordert, die keinen Corona-Test machen wollen. „Wer sich nicht testen lassen möchte, sollte nach den Osterferien nicht am Schulunterricht in Präsenz teilnehmen dürfen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wir brauchen jetzt keine Diskussionen, sondern konkrete Maßnahmen.“

Unterrichtsverbot für Test-Verweigerer?

In den vergangenen Tagen hatten mehrere Bundesländer bereits eine Testpflicht beschlossen. Derzeit wird darüber diskutiert, wie es an den Schulen nach den Osterferien weitergeht.