Joe Biden, neu gewählter Präsident der USA, und sein Deutscher Schäferhund Major. Foto: Stephanie Carter/Delaware Humane Association/dpa

Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat sich beim Spielen mit seinem Hund verletzt. Der 78-Jährige habe am rechten Fuß eine kleine Fraktur erlitten, erklärte sein Arzt laut einer Mitteilung von Bidens Büro am Sonntag (Ortszeit). Demnach wird Biden wohl für mehrere Wochen einen medizinischen Schuh tragen müssen.

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Laut Bidens Büro verletzte sich der Demokrat am Knöchel, als er am Samstag beim Spielen mit seinem Schäferhund Major ausrutschte. Vor Bidens Arztbesuch hatte sein Team eine Untersuchung durch einen Orthopäden "als Vorsichtsmaßnahme" angekündigt.

Bidens Schäferhund ist ausgebildeter Rettungshund

Die Computertomographie (CT) habe "haarfeine (kleine) Frakturen im Mittelfuß bestätigt", stellte der Arzt Kevin O'Connor bei seiner Untersuchung fest, wie aus der Erklärung hervorging. Der Arzt fügte hinzu, dass Biden "wahrscheinlich für mehrere Wochen einen orthopädischen Stiefel benötigen wird".

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Bidens Schäferhund Major ist ein ausgebildeter Rettungshund. Den Hund holten Biden und seine Frau Jill 2018 aus dem Tierheim. Major wird nach Angaben des Biden-Teams der erste Rettungshund im Weißen Haus sein. Der Demokrat besitzt einen weiteren Schäferhund: Champ ist seit 2008 bei den Bidens.

Hunde im Weißen Haus haben eine lange Tradition. Barack Obama hatte den Portugiesischen Wasserhund Bo, George W. Bush den Scottish Terrier Barney, Bill Clinton den Labrador Buddy. Donald Trump ist der erste US-Präsident seit mehr als einem Jahrhundert ohne Hund.

Biden soll am 20. Januar als neuer US-Präsident vereidigt werden.