Berater legen US-Präsident Donald Trump nahe, eine Niederlage einzugestehen. Foto: Imago Images/UPI Photo

Washington - In den Schlüssel-Bundesstaaten wie Georgia, Pennsylvania oder Arizona dreht sich die Stimmenverteilung immer stärker gegen Donald Trump. Und während der US-Präsident nach außen stur seinen Sieg behauptet, versuchen hinter den Kulissen Berater, ihn mit der Möglichkeit einer Niederlage vertraut zu machen. Laut „Washington Post“ geht es in den Gesprächen darum, wie Trump mit einem Verlust seiner Präsidentschaft umgehen könnte.

Lesen Sie auch: Auf Trump rollt eine Lawine von Prozessen zu

Demnach raten Vertraute dem Präsidenten, eine friedliche Machtübergabe zu versprechen, wenn Biden zum Sieger gekürt werden sollte. Eine staatsmännische Rede mit generöser Haltung kommt bei Trump allerdings nicht in Frage, so sehen es Vertraute.

Seine engste Familie, vor allem die beiden Söhne Eric und Donald Junior, wurden von einem Berater als „zorniger“ beschrieben als der Präsident selbst. Laut „Post“ wächst die Zahl derer, die sich bemühen, ihn sanft auf einen möglichen Verlust des Weißen Hauses vorzubereiten. Unter anderem habe Trump mit seiner Ex-Beraterin Kellyanne Conway und seinem Anwalt Rudolph Giuliani gesprochen.