Der Screenshot zeigt eine Fehlermeldung auf der Website des Nachrichtenportals des "Guardian" während eines Internet-Ausfalls. dpa

Am Dienstag kam und kommt es im weltweiten Internet zu teils massiven Störungen. Betroffen waren neben dem Berliner KURIER und der Berliner Zeitung auch Online-Auftritte der Zeitungen "Le Monde", "New York Times", "Financial Times", "Guardian" sowie der Sender CNN und BBC. Beim Aufrufen der Online-Auftritte von Zeitungen wie der französischen "Le Monde", der britischen "Financial Times", dem italienischen "Corriere della Sera", der spanischen "El Mundo" sowie der Sender CNN und BBC wurden gegen 12.00 Uhr MESZ lediglich Fehlermeldungen angezeigt. Auch andere große Player wie Amazon oder Reddit waren oder sind betroffen.

Gestört waren auch mehrere Zeitungen in skandinavischen Ländern sowie das schwedische Sozialversicherungssystem Forsakringskassan. Auch die Online-Auftritte der Plattform Reddit und des Bezahldienstes Paypal gehörten dazu.

Viele Websites funktionierten rund eine Dreiviertelstunde später wieder, darunter die der BBC. Auch die Websites von Weißem Haus und der britischen Regierung waren später wieder erreichbar, ebenso die der "New York Times".

Grund für die weltweiten Störungen sind offenbar Probleme bei dem Cloud-Computing-System Fastly mit Sitz in San Francisco.

Der Cloud-Computing-Anbieter Fastly erklärte, das Problem sei "identifiziert" und behoben worden. Die auf Internetprobleme spezialisierte Website Down Detector sprach von einer "großen Panne bei Fastly".

Sind die Ausfälle Ergebnis eines Hackerangriffs?

Gegen 13.15 teilte das Unternehmen dann mit, man habe den Fehler gefunden und behoben. Bis alle Systeme darauf reagieren, könne es allerdings zu weiteren Ausfällen und/ oder Ladeschwierigkeiten kommen.

Worin genau das Problem lag, wurde nicht mitgeteilt. Ob hier möglicherweise Hacker am Werk sind oder waren, ist derzeit noch nicht bekannt.