Das Kapitol in Washington D. C., Sitz des Kongresses aus Repräsentantenhaus und Senat.
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Neben dem Präsidenten werden auch das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt, die den Kongress bilden.

In den USA gibt es wie in Deutschland eine Gewaltenteilung zwischen Gesetzgebung, Regierung und   Justiz. Die Gesetzgebung liegt in der Hand des Kongresses.

Die Regierung („Administration“) wird vom Präsidenten geführt. Er wird für vier Jahre gewählt, darf nur einmal wiedergewählt werden.

Der Oberste Gerichtshof (Supreme Court) wacht darüber, ob Kongress oder Regierung verfassungsgemäß handeln.

Voraussichtliche Sitzverteilung in den beiden Kammern bei den Kongress-Wahlen nach Umfragen.   Grafik: AFP

Das Repräsentantenhaus ist das Parlament mit 435 Mitgliedern. Sie werden alle zwei Jahre gewählt. 2018 nahmen die Demokraten mit 232 Sitzen den Republikanern die Mehrheit ab.

Je zwei Senatoren vertreten einen US-Staat. Sie amtieren sechs Jahre, alle zwei Jahre wird jeweils ein Drittel der Senatoren neu gewählt. 2020 werden 35 Senatoren gewählt, weil einer gestorben und einer zurückgetreten war.

Die Republikaner haben im Senat 52 Sitze und die Mehrheit, 23 ihrer Senatoren aber stehen zur Wahl. Verlieren sie die Mehrheit, und behalten sie die Demokraten im Repräsentantenhaus, kann ein demokratisch dominierter Kongress einem Präsidenten Trump über den Staatshaushalt die Handlungsfreiheit beschneiden, einem Präsidenten Biden mehr Macht verleihen.