Bei Krawallen in Indien sind 23 Menschen gestorben.  Foto: dpa

Flammen, Chaos, Tote: Mindestens 23 Menschen sind bei den schlimmsten Krawallen seit Jahrzehnten in der indischen Hauptstadt Neu Delhi gestorben. Etwa 200 Verletzte werden in einem örtlichen Krankenhaus behandelt. Laut Polizei sind unter ihnen 40 verletzte Sicherheitsbeamte. 

Seit Anfang der Woche haben verschiedene Polit-Strömungen den Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump genutzt, um mit Gewalt internationale Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Die Gruppen gehen mit Steinen und Stöcken aufeinander los. Auch Moscheen, Läden und Autos werden angezündet.

Donald Trump (l.) wird von Ram Nath Kovind (m.), Präsident von Indien, positioniert. Melania Trump beobachtet die Szene.

Hintergrund der Gewalt sind Proteste gegen ein vom hindunationalistischen Premierminister Narendra Modi durchgedrücktes Einbürgerungsgesetz, das nach Ansicht von Kritikern gezielt Muslime diskriminiert. Seit Wochen protestieren Zehntausende gegen das Gesetz.