Sprit war im Februar 2,4 Prozent teurer als im Januar. Foto: imago/Jan Huebner

Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im Februar weiter beschleunigt. Die Inflationsrate lag bei 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Im Januar hatte sie noch eine Rate von 1,0 Prozent und im Dezember von minus 0,3 Prozent gemessen. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Februar 2021 um 0,7 Prozent. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit vorläufige Daten.

Kaltmieten zogen um 1,3 Prozent an

Nach monatelangem Rückgang mussten die Verbraucher im Februar für Energie mehr zahlen (plus 0,3 Prozent), Kraftstoffe etwa verteuerten sich deutlich (plus 2,4 Prozent). Nahrungsmittel und Dienstleistungen wurden gegenüber dem Vorjahresmonat um je 1,4 Prozent teurer. Die Kaltmieten stiegen im Schnitt um 1,3 Prozent.

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Nach dem Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung Ende 2020 war die Inflation schon im Januar deutlich gestiegen. Die Bundesregierung hatte die Mehrwertsteuer im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise für ein halbes Jahr gesenkt. Hinzu kam die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe etwa auf Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas.