Um 10 Uhr sitzen die Berliner Verantwortlichen zusammen und sprechen über das aktuelle Infektionsgeschehen in der Hauptstadt. Foto:
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Der Berliner Senat berät am Dienstagvormittag (10.00 Uhr) ein weiteres Mal über die Corona-Pandemie und die weiter steigenden Infektionszahlen. Neue Maßnahmen oder Verschärfungen der aktuellen Infektionsschutzverordnung sollen einer Senatssprecherin zufolge aber nicht beschlossen werden. Der Teil-Lockdown gilt erst seit Montag vergangener Woche. Seitdem sind auch in Berlin zum Beispiel Museen, Theater, Konzerthäuser und Schwimmbäder geschlossen. Zunächst soll abgewartet werden, welche Auswirkungen diese Maßnahmen haben. Allerdings stehen gleich mehrere Themen im Zusammenhang mit der Pandemie auf der Tagesordnung.

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Die Senatsverwaltung für Gesundheit will über Schnelltests informieren. Dabei geht es um Details, etwa, wie viele bald zur Verfügung stehen, wie sie verteilt werden sollen und wer sie nutzen darf. Ein Beratungsthema ist außerdem die Berliner Corona-Warn-Ampel, an der es mehrfach Kritik gegeben hat. Ein Punkt, der diskutiert werden soll, ist die Aussagekraft der sogenannten Reproduktionszahl. Dieser R-Wert gibt an, wie viele andere Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt. Der Senat will sich mit der Frage befassen, ob es bessere Alternativen gibt.

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Beraten wird der Sprecherin zufolge auch über die Zukunft des Corona-Behandlungszentrums an der Jaffé-Straße. Das Notfallkrankenhaus auf dem Messegelände gilt als betriebsbereit, wird derzeit noch nicht genutzt, aber voraussichtlich noch gebraucht.