Ein Schnelltest bei dem Mann war negativ (Symbolbild). Foto: dpa/Christoph Soeder

In Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt könnte eine zweifach geimpfte Person mit negativem Schnelltest unwissentlich zum Superspreader geworden sein. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.

Laut Oberbürgermeister Bernd Wiegand habe der Ärztliche Direktor des Elisabeth-Krankenhauses, Hendrik Liedtke, aus der Klinik den Fall einer Person geschildert, die beide Impfungen erhalten hatte, völlig symptomfrei in der Klinik erschienen war und auch im Schnelltest negativ war. „Bei dieser Person hat am Ende aber ein PCR-Test eine enorm hohe Virenlast zum Vorschein gebracht hat, sodass die Person womöglich völlig unwissentlich zu einem Superspreader geworden ist“, so Wiegand laut der Zeitung.

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Liedtke habe den Fall wörtlich so beschrieben: „Das Virus hat offenbar eine neue Strategie und umschifft alle Abwehr-Maßnahmen, die wir bisher hatten. Das ist eine völlig neue Situation.“