Die Mitglieder der Erotik-Community wollten auch während der Pandemie nicht auf Sex verzichten. imago/Panthermedia

Es wird immer mehr gelockert, die Maskenpflicht fällt, sogar Quarantäneregeln soll es bald nur noch eingeschränkt geben. Das bedeutet: Auch wenn das Virus noch seine Kreise zieht und jeden Tag Menschen sterben, wird die Pandemie nach und nach für beendet erklärt. Doch Corona hat in vielen Bereichen unseres Lebens Spuren hinterlassen, auch beim Sex! Die Erotik-Community Joyclub hat im Rahmen einer großen Mitgliederbefragung herausgefunden, wie sich das Sexualleben der Menschen durch die Lockdowns verändert hat. Hier kommen die Ergebnisse.

Große Erotik-Studie: So veränderten sich Sextreffen in der Pandemie

Von Mitte bis Ende Februar wurden knapp 5000 Mitglieder der Community befragt – mit dem Ergebnis, dass sich das Sexleben vieler in der Corona-Zeit verändert hat. Die Teilnehmer der Befragung beschrieben die Veränderungen auf einer Skala von 1 (keine Veränderungen) bis 5 (große Veränderungen) durchschnittlich mit 3,1. Das heißt: Die meisten verspürten in ihrem Sexleben mittelstarke Veränderungen. Der Grund: Corona habe den Kontakt zu anderen Menschen eingeschränkt, sowohl Dates als auch ungeplante Flirts an der Bar unmöglich gemacht.

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Auf Sextreffen wollten viele demnach aber trotzdem nicht verzichten. „Jede-r zweite Befragte hat es getan“, heißt es in der Auswertung. „Doch auch von denen, die sich während Corona für Sex getroffen haben, sind bei rund zwei Dritteln die sexuellen Treffen insgesamt weniger geworden.“ Erstaunlich dabei: Viele versuchten, die Corona-Regeln auch auf ihre Sextreffen anzuwenden.

Sextreffen während der Pandemie? Darauf wollten viele nicht verzichten. IMAGO/Panthermedia

Knapp 39 Prozent gaben an, dass sie darauf achten, dass bei Sextreffen alle Teilnehmer geimpft oder getestet sind, für weitere 30 Prozent war es wichtig, dass alle geimpft oder genesen sind. Einzig und allein die Maskenpflicht spielt bei solchen Anlässen eine untergeordnete Rolle. „Der Großteil verzichtet von Beginn an oder spätestens beim Sex auf das Tragen einer Maske“, heißt es. „Von einem leichtfertigen Umgang lässt sich jedoch in Anbetracht der für Treffen ergriffenen Maßnahmen nicht sprechen.“

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Übrigens: Dafür, warum sie trotz Corona nicht auf das Schäferstündchen mit Fremden verzichten wollten, gaben viele der befragten Joyclub-Nutzer klare Antworten. So sagten rund 70 Prozent der Frauen und knapp 71 Prozent der Männer, Sex sei wichtig für ihre psychische Gesundheit. 65 Prozent der Frauen und 70 Prozent der Männer stimmten zu, dass Sex ein Grundbedürfnis sei. Nur etwas mehr als 11 Prozent der Frauen und etwas mehr als 13 Prozent der Männer gaben hingegen an, Sextreffen nur wahrgenommen zu haben, um die Corona-Regeln zu brechen.

Corona-Pandemie: Weniger Sex, mehr Selbstbefriedigung und Pornos

Und wie hat sich die Art des Sex verändert? Auch in diesem Bereich zeigen die Zahlen, wie sich die Pandemie ausgewirkt hat. So gaben etwa 33,43 Prozent der Frauen und 32,12 Prozent der Männer an, in der Corona-Zeit weniger Sex als bisher gehabt zu haben. Dafür waren 32,47 Prozent der Frauen und 30,9 Prozent der Männer sicher, dass Selbstbefriedigung eine größere Rolle spielte – und auch der Konsum von Pornos wurde für 23,34 Prozent der Frauen und für 35,17 Prozent der Männer mehr.

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