Das Wrack des Unglücksbusses. Er wurde von einem Regionalzug gerammt. dpa/Dennis Straub

Die Bilder lassen nur erahnen, was sich hier für eine Katastrophe ereignet hat: Neben einem Bahnübergang im Alb-Donau-Kreis (Baden-Württemberg) liegt ein völlig ausgebrannter Linienbus. Der war zuvor an einem beschrankten Bahnübergang mit einem Regionalzug kollidiert und fing Feuer. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Der Bus stand auf den Gleisen, als sich die Schranken schlossen

Das Unglück ereignete sich in der Nähe von Ulm. Vorausgegangen war dem Crash auf den Gleisen ein Motorradunfall unweit des Bahnübergangs. Während die Rettungskräfte den Mann versorgten, begann sich der Verkehr rund um die Unfallstelle zu stauen. Als der Linienbus gerade auf den Bahnübergang gerollt war und dort zum Stehen kam, senken sich die Bahnschranken. Der Zug fuhr heran und es kam zum Unfall!

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Der Zug war nach dem Unglück entgleist. Imago/Dennis Straub

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Der Busfahrer wurde beim Aufprall aus seinem Fahrzeug geschleudert und wurde schwer verletzt. Er musste sogar von Helfern reanimiert werden. Auch der Zugfahrer erlitt schwere Verletzungen. Laut einem Bericht der dpa sollen von den 74 Fahrgästen im Zug zwei schwer und einige weitere leicht verletzt worden sein. Im Bus saß außer dem Fahrer zum Glück niemand!

Der Bus fing nach dem Aufprall Feuer

Beim Aufprall wurde nicht nur der Fahrer, sondern auch der Motorblock aus dem Bus gedrückt. Er fing sofort Feuer, das ganze Fahrzeug brannte in kürzester Zeit aus. Der Zug entgleiste durch den Aufprall und kam erst rund 100 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen.

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Die Bundesstraße zwischen Blaustein und dem Teilort Gerhausen sowie die Strecke zwischen der B28 und Arnegg wurden gesperrt.