Eine gigantische Statue von Marilyn Monroe sorgt für Ärger in der kalifornischen Wüste. Das acht Meter hohe „Forever Marilyn“-Ebenbild der Hollywood-Legende wurde nach siebenjähriger Pause wieder in Palm Spring aufgestellt. Und zwar genau vor den Eingang des örtlichen Kunstmuseums.

Die Statue stellt die berühmte Szene aus dem Kultfilm „Das verflixte 7. Jahr“ nach, in der das Kleid der Monroe von einem U-Bahn-Luftschacht bis zu den Hüften hochgeweht wird. Der Stadtrat hatte die Erlaubnis zum Aufstellen erteilt, in der Hoffnung, dass mehr Touristen angelockt werden. Doch einige prüde Anwohner mögen es nicht heiß. Die örtlichen Politiker werden mit Beschwerden überhäuft, dass die Statue „obszön“ und „sexistisch“ sei. Einige behaupten sogar, dass es „sexuelle Belästigung gutheißt, weil es zum Fotografieren unter den Rock anregt.“

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Ist das Wohl von Kindern wegen der Marilyn-Monroe-Statue etwa in Gefahr?

Ein republikanischer Stadtrat, der gegen die Monroe gestimmt hatte, sorgt sich um das Wohl der Kinder: „Tausende von Schülern machen Ausflüge ins Museum. Und wenn sie rauskommen, schauen sie genau auf den entblößten Hintern. Das ist unverantwortlich!“ Es wurde bereits eine Unterschriftenaktion online gestartet, um die Marilyn-Monroe-Statue wieder aus der Stadt zu entfernen.

Die Statue war bereits 2012 im Auftrag des Museums angefertigt und aufgestellt worden. Sie wurde zu einem beliebten Touristenobjekt – bis ein Bürgerprotest den damaligen Stadtrat dazu brachte, das Monroe-Denkmal 2014 wieder entfernen zu lassen.