Videokonferenzanbieter Zoom war einer der Gewinner der Corona-Krise. Foto: AFP/Oliver Douliery

Der Herbst kommt – und mit ihm auch die Zeit, in der Treffen an der frischen Luft nicht unbedingt mehr eine Option sind. Videochats unter Freunden dürften angesichts der noch immer grassierenden Corona-Pandemie wieder beliebter werden. Der Videokonferenzanbieter Zoom hat indes den Sommer dazu genutzt, Sicherheitslücken zu beheben, und schützt die Konten seiner User besser.

Das Unternehmen hat die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) eingeführt. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Absicherung zum Passwort, um unbefugte Zugriffe auf oder die Übernahmen von Konten der Nutzerinnen und Nutzer zu verhindern. Diese haben nun zwei kostenlose Möglichkeiten, um Zoom-Anmeldungen sicherer zu machen. Entweder sie lassen sich bei jeder Anmeldung einen Code per SMS aufs Smartphone schicken, der zusätzlich zum Passwort eingegeben werden muss.

Oder sie erzeugen so einen Code per Authentifizierungs-App. Hier nennt Zoom Google Authenticator, Microsoft Authenticator oder FreeOTP als Beispiele. Diese Apps lassen sich auch bei vielen anderen Onlinediensten als Code-Generatoren für 2FA-Abfragen einsetzen.

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Allerdings muss 2FA erst in den Einstellungen des Zoom-Kontos aktiviert werden, und zwar unter „Profil“. Während der Aktivierung erhält man einen Recovery-Code, über den sich der Zugriff auf das Konto in Fällen wiederherstellen lässt, in denen man – aus welchen Gründen auch immer – keinen Zugriff mehr auf das Smartphone hat, an das die Code-SMS gehen oder auf dem per App die 2FA-Codes erzeugt werden.