Ein Bagger zieht einen Krankenwagen aus den Erdmassen im Dorf Cihanjuang in West-Java. Foto: imago images/Xinhua

Nach zwei Erdrutschen durch heftige Regenfälle auf der indonesischen Hauptinsel Java ist die Zahl der Todesopfer bis Montag auf 19 gestiegen. Zahlreiche Menschen würden noch unter den Erdmassen vermisst, teilte die Katastrophenbehörde des südostasiatischen Landes mit. Die indonesische Nachrichtenagentur Antara bezifferte die Zahl der Verschütteten auf mindestens 27. Nach Angaben des Behördensprechers Raditya Jati wurden knapp zwei Dutzend Menschen verletzt, 150 konnten gerettet werden.

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Ein erster Erdrutsch hatte sich am Samstagnachmittag (Ortszeit) im Bezirk Sumedang in der Provinz West Java ereignet. Am frühen Abend kam es zu einem zweiten Erdrutsch, der auch Mitglieder der herbeigeeilten Rettungstrupps unter sich begrub. Während der Regenzeit von Oktober bis März erlebt Indonesien häufig Überschwemmungen und Erdrutsche.