Bei dem Lawinenabgang in Österreich sind am Sonntagnachmittag zehn Wintersportler verschüttet worden.
Bei dem Lawinenabgang in Österreich sind am Sonntagnachmittag zehn Wintersportler verschüttet worden. dpa/Frank Rumpenhorst

Drama im Skigebiet Lech-Zürs im österreichischen Vorarlberg: Bei einem Lawinenabgang in Österreich sind am Sonntagnachmittag nach Angaben der Polizei rund zehn Wintersportler verschüttet worden. Ein Mensch wurde laut Behörden nach relativ kurzer Zeit verletzt geborgen. Nach den übrigen Verschütteten wurde mit Lawinensuchhunden und Hubschraubern gesucht. Laut Gemeinde waren am Abend fast 200 Menschen im Einsatz, die sich auf dem Lawinenkegel an der Suche beteiligten.

Die Hubschrauber sind nach Informationen des ORF nicht mehr im Einsatz. Die Einsatzkräfte suchen demnach weiter nach den Verschütteten mit den Suchhunden und Sonden.

Ausläufer der Lawine sollen die Skipiste erreicht haben

Die Schneemassen hätten auch die Piste des Skigebiets am rund 2700 Meter hohen Trittkopf in Lech erreicht und dort Wintersportler unter sich begraben, so ein Polizeisprecher. Die Schneewalze hatte sich gegen 15.00 Uhr gelöst. Ausläufer sollen die Skipiste erreicht haben.

In den vergangenen Tagen war in dem hochalpinen Gelände viel Schnee gefallen. Am Sonntag herrschten dann nach Angaben der Polizei frühlingshafte Bedingungen in dem Skigebiet am Arlberg. Zugleich war die Lawinengefahr nach Angaben des Lawinenwarndienstes erheblich.