Kinder springen auf einer Hüpfburg (Symbolbild).
Kinder springen auf einer Hüpfburg (Symbolbild). dpa-Zentralbild

Bei einem Kinder-Fußballturnier auf einem Sportplatz in Gondershausen (Rheinland-Pfalz) krachte plötzlich die Wetter-Katastrophe hinein. Eine Windböe erfasste dort am Sonntag eine Hüpfburg  und riss sie in mehrere Metern Höhe in die Luft. Das Fatale: In der Hüpfburg waren noch Kinder!

Wie die Polizei mitteilte, seien mehrere Mädchen und Jungen aus einer Höhe von etwa vier Metern herabgestürzt. Insgesamt hätten sich neun Kinder verletzt.

Polizeibeamte transportieren in Gondershausen die Hülle einer Hüpfburg, die zuvor durch eine Windböe in die Luft geschleudert wurde.
Polizeibeamte transportieren in Gondershausen die Hülle einer Hüpfburg, die zuvor durch eine Windböe in die Luft geschleudert wurde. dpa

Vier von fünf schwer verletzten Kinder wurden mit Rettungshubschraubern, die anderen Kinder durch Rettungsfahrzeuge in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Polizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen, die Hüpfburg wurde sichergestellt.

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Ein ähnlicher Unfall ereignete sich am Sonnabend im thüringischen Tonndorf. Dort wurden laut Polizei drei Kinder verletzt, als eine Hüpfburg von einer starken Windböe erfasst wurde und sich überschlug. Fünf spielende Kinder seien zu Boden gestürzt, wobei drei von ihnen verletzt wurden. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Hüpfburg ordnungsgemäß befestigt, weshalb kein Verdacht einer Straftat besteht, wie die Polizei in Weimar mitteilte.

Ende vergangenen Jahres sorgte in Australien ein ähnliches Wetterunglück für Tote. Dort wurde damals im Bundesstaat Tasmanien während eines Schulfestes eine Hüpfburg durch Windböen in die Luft geschleudert. den. Dabei kamen fünf Kinder ums Leben. Mehrere Schülerinnen und Schüler stürzten Augenzeugen zufolge aus bis zu zehn Metern Höhe in die Tiefe.

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