US-Schauspieler will Smith will nicht mehr in Georgia drehen. AP/Tamas Kovacs

Bye, bye, Georgia. Will Smith kehrt dem „Südstaaten-Hollywood“ den Rücken. Der Superstar wollte mit Action-Regisseur Antoine Fuqua den historischen Thriller „Emancipation“ in den Studios von Atlanta drehen. Smith spielt darin einen Sklaven auf der Flucht. Sechs Wochen vor dem Start wurden die Dreharbeiten abgesagt. Aus Protest gegen die Wahl-Restriktionen, die der konservative Staat erlassen will. Für Kritiker eine rassistische Polit-Aktion, die die Wahlbeteiligung der schwarzen Bevölkerung niedrig halten soll.

Smith und Fuqua: Wir können nicht mit gutem Gewissen eine Regierung wirtschaftlich unterstützen, die viele Amerikaner davon abhalten will, zu wählen.“ Deshalb verlege man „mit Bedauern“ die Filmproduktion von Georgia in einen anderen Staat.

Das Budget von „Emancipation“ wird auf 120 Millionen Dollar taxiert. „Apple Studios“ hat den Film bereits gekauft. Man rechnet damit, dass die Entscheidung von Will Smith andere Hollywood-Studios dazu veranlassen wird, Produktionen abzuziehen. „Star Wars“-Ikone Mark Hamill hat sich offen für ein Georgia-Boykott ausgesprochen.

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Smiths Rolle basiert auf einer wahren Begebenheit. „Whipped Peter“ (so benannt nach einer brutalen Auspeitschung des Sklaven) flüchtete von der Plantage und kämpfte im amerikanischen Bürgerkrieg gegen die Südstaaten.