Der Braunbär rennt im japansichen Sapporo an einer Straße entlang. AP

Das ist ja beinahe noch glimpflich ausgegangen! In der japanischen Stadt Sapporo ist ein verirrter Braunbär umhergezogen und hat Menschen angefallen. Todesopfer gab es nicht, jedoch wurden vier Menschen verletzt. Wie die Behörden mitteilen wurde der Bär von Jägern erschossen.

Der Bär fiel Menschen von hinten an

Auf Fernsehaufnahmen, die den Bären zeigen, war zu sehen, wie das Tier eine Straße in einem Wohngebiet entlang rannte, eine stark befahrene Straße überquerte und sich an den Toren einer Militärkaserne festkrallte. Unter den vier verletzten Menschen war auch ein Soldat. Der Bär fiel zudem einen Menschen von hinten an und verletzte ihn schwer, wie auf den Fernsehaufnahmen zu sehen war.

Die Behörden hatten die Menschen in der Region Hokkaido zuvor zu Wachsamkeit aufgerufen und die örtlichen Schulen schließen lassen. Auch mehrere Flüge an einem kleinen Regionalflughafen wurden laut einem Medienbericht gestrichen.

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In weiten Teilen Japans sind Asiatische Schwarzbären heimisch, während Braunbären in der Regel nur im Norden des Landes zu finden sind. Nach Angaben der Japanischen Bären- und Waldgesellschaft kommen die Tiere auf der Suche nach Nahrung immer häufiger in Wohngebiete.