In Olsberg auf der B480 endete vor diesem Baum die riskante Fahrt mit dem gestohlenen Fahrzeug.
In Olsberg auf der B480 endete vor diesem Baum die riskante Fahrt mit dem gestohlenen Fahrzeug. Edgar Schmidt, Feuerwehr Olsberg

Wilde Verfolgungsjagden gibt es in jedem guten Action-Film. Im wahren Leben hingegen sind sie meist etwas unspektakulärer. Nicht so in der Nacht zu Montag in Nordrhein-Westfalen. Da lieferte sich ein 27-Jähriger einen rasanten Ritt von Arnsberg nach Olsberg auf der Flucht vor der Polizei. Sieben Einsatzwagen jagten dem Autodieb hinterher, ehe der in einen Baum krachte und schwerverletzt ins Krankenhaus kam.

Am Sonntagabend wurde in Arnsberg ein Citroen Berlingo von seinem Besitzer als gestohlen gemeldet. Das Fahrzeug war schnell ausfindig gemacht – doch zu stoppen war der Dieb nicht ganz so leicht. Der 27-jähriger Arnsberger, der das Fahrzeug entwendet hatte, lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei.

Autodieb kam schwerverletzt ins Krankenhaus

Auf der BAB46 verursachte er zunächst einen Unfall. Hier kam es zum Glück nur zu Blechschaden, wie die Polizei bestätigt. In Olsberg fuhr der Arnsberger dann mit hoher Geschwindigkeit von der Autobahn weiter über die B480 Richtung Winterberg.

Mit sieben Fahrzeugen versuchte die Polizei, den Dieb zu kriegen. Im Bereich Steinhelle verlor der Fahrer dann gegen 23 Uhr bei hoher Geschwindigkeit offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug und schlug am Straßenrand in einer Böschung in einen Baum ein. Er konnte sich zwar selbst aus dem Fahrzeug befreien, wurde aber sofort von der Polizei in Gewahrsam genommen und bei Eintreffen an den Rettungsdienst mit Notarzt übergeben.

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Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der schwer Verletzte in Polizeibegleitung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Während des Einsatzes war die B480 zunächst komplett gesperrt, später aber einseitig wieder befahrbar.

Mann mit mehr als 4 Promille aus dem Verkehr gezogen

Nicht der einzige kuriose Fall, der in der Nacht zu Montag die Polizei auf Trab gehalten hat. Mit mehr als 4,1 Promille ist ein 44-Jähriger bei der Kleinstadt Schweich in Rheinland-Pfalz von der Polizei aus dem Verkehr gezogen worden.

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Der Mann war auf der Bundesstraße 53 im Landkreis Trier-Saarburg durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. Er habe mehrfach die Leitplanke gestreift und sei ebenso mehrfach auf die Fahrspuren im Gegenverkehr geraten. Verkehrsteilnehmer hätten die Polizei darüber informiert.

Ein Atemalkoholtest ergab laut Polizei 4,17 Promille. Verletzt wurde niemand. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kann eine Konzentration von mehr als drei Promille lebensbedrohlich bis tödlich sein.