In den vergangenen elf Tagen seien insgesamt 1500 Kilogramm verendeter Fische geborgen worden, teilte die Gebietsverwaltung der Woiwodschaft Opole am Donnerstag mit. Das Wasser im Kanal werde nun zweimal die Woche kontrolliert.
Außerdem seien spezielle Netze installiert worden, um ein Weiterwandern infizierter Fische zu verhindern. Erste Untersuchungen der toten Fische deuten demnach darauf hin, dass eine plötzliche Veränderung der Umweltbedingungen die Ursache für das Fischsterben ist.
Der 1939 eingeweihte Gleiwitzer Kanal ist 41 Kilometer lang und verbindet die oberschlesische Großstadt Gleiwitz (Gliwice) mit dem deutsch-polnischen Grenzfluss Oder. Bereits im vergangenen Sommer waren dort große Menge toter Fische geborgen worden. Die Behörden ordneten darauf eine Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff an.
