Für viele Nutzer ist WhatsApp die wichtigste Quelle für die Kommunikation mit der Außenwelt. AP Photo/Patrick Sison

Der Hinweis auf dem Smartphone sorgte für Irritationen bei vielen WhatsApp-Nutzern. Schon wieder eine Änderung der Geschäftsbedingungen oder ein Update der Einstellungen? Ohne Vorankündigung? Es ging um den Hinweis, dass Nutzer ohne ihr Wissen zu jeder beliebigen Gruppe hinzugefügt werden können.

Die Recherche des Berliner KURIER ergab, dass der Mutterkonzern Facebook im vergangenen Jahr seine Geschäftsbedingungen tatsächlich geändert und das auch öffentlich gemacht hat. „WhatsApp hat schon immer allen erlaubt, einer Person eine Nachricht zu senden oder sie zu einer Gruppe hinzuzufügen, die die Telefonnummer kennt – genauso wie jemand eine SMS oder eine E-Mail senden kann, wenn er die Kontaktdaten einer Person hat. Im Jahr 2019 haben wir neue Möglichkeiten für diejenigen hinzugefügt, die einschränken möchten, wer jemanden zu Gruppen hinzufügen kann“, teilte ein WhatsApp-Sprecher mit.

In den Grundeinstellungen ist „Jeder“ markiert

In der Praxis sollte man überlegen, von wem man in eine Gruppe aufgenommen werden möchte. In den Grundeinstellung ist „Jeder“ markiert. Wer es allerdings persönlicher möchte, sollte zu „Meine Kontakte“ wechseln. Und wer gewisse Nutzer ausschließen möchte, kann das unter „Meine Kontakte außer ...“ tun.

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In der anonymen Nachricht ist von einer „heimlichen Änderung“ die Rede, was also nicht stimmt. Woher die aktuelle Benachrichtigung stammt, ist nicht geklärt. Auf der Plattform t-online.de ist von einem Kettenbrief die Rede, der übrigens nicht nur in deutscher Sprache und in Deutschland verbreitet worden ist. Was Datenschützer generell allen Nutzern empfehlen, besonders nach einem Update: die Standard-Einstellungen bei WhatsApp kontrollieren.