Ein Räumfahrzeug des Winterdienstes räumt eine Straße bei starkem Schneefall. dpa/Expa/Jfk/APA

Der Wettertrend auf einen Blick:

  • Skandinavientief „Andreas“ bringt laut DWD Frost und Schnee in unsere Region
  • Nachts bereits am Donnerstag verbreitet Bodenfrost in Brandenburg und Berlin
  • Schnee und Dauerfrost in höheren Lagen
  • Gewitter und stürmische Böen möglich

Nicht mal mehr einen Monat ist es noch bis zu Heiligabend hin, und da lassen die derzeitigen Wetteraussichten schon aufhorchen: Die Frostgrenze rückt am Wochenende immer näher, und auch Flocken bis in die tiefen Lagen hinein sind im Angebot. Sind dies bereits die Vorboten für das, was es eigentlich kaum noch gibt: weiße Weihnachten?

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Nachts sacken die Werte in den Frostbereich, Bodenfrost

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Ab Donnerstagabend geht es los mit der Kaltluftdüse aus Skandinavien: „Andreas“ heißt das Tief. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht allerdings zunächst nur von einer „schwachen Kaltfront“, die unsere Region vom Norden her erfasst. Dabei sind die Tiefstwerte auch jetzt schon örtlich unter die Frostmarke gerutscht. Tagsüber gibt es am Donnerstag von Berlin bis in den Süden Brandenburgs hinein etwas Sonnenschein bei maximal sechs Grad. Unangenehm wird es weiter nördlich: Bei kühlen Werten regnet es in der Prignitz, später auch weiter südwärts. Doch nachts lockert es erneut auf, wobei der Boden örtlich gefrieren kann. Auch am Freitag bleibt es bei kühlen fünf Grad überwiegend trocken, bis es am Abend erneut in der Prignitz regnet. Nachts sacken die Werte wieder bis an den Frostbereich herunter, und am Boden kann es gefrieren.

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Außer örtlichem Regen bleibt es am Sonnabend in der Region noch trocken. Die Sonne zeigt sich gelegentlich und nachts wiederholt sich das Szenario der Vortage: Bodenfrost und Werte um die Frostgrenze. Die Wende kommt am Sonntag. Jetzt kippt nämlich der Regen bei Werten von nur noch zwei bis vier Grad in Schneeregen. Verbreitet gibt es – noch leichten – Nachtfrost.

In mittleren Lagen droht Schneechaos

Der Blick über unsere Region hinaus zeigt: In mittleren Lagen ab etwa 400 Metern schneit es bereits ab Sonnabend munter. Dabei kommt es zu kräftigen Wetterturbulenzen, mit Gewittern an der Nordsee und teils stürmischen Böen im Bergland. Dort muss mit Dauerfrost und in größeren Teilen Deutschlands auch mit Glätte gerechnet werden.

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Immer wieder fallen innerhalb der Woche kräftige Niederschläge, teils als Schnee, teils als Regen. Wer in mittleren oder höheren Lagen unterwegs ist, muss sich teils auf chaotische Verkehrsverhältnisse einstellen. Unsere Region wird dabei allerdings zunächst nur einige Flocken und Schneeregen abbekommen. Die Höchstwerte werden hier zur Wochenmitte wieder deutlich ansteigen, bleiben aber fast sicher einstellig. Und so sind die Karten hinsichtlich Schnee vor Weihnachten noch längst nicht ausgespielt.