Schneeschippen und Eiskratzen: Der Winter kommt zurück.
Schneeschippen und Eiskratzen: Der Winter kommt zurück. imago/Bernd März

Manch eine oder einer hat die warmen Winterklamotten, Handschuhe und Schal schon wieder tief im Schrank verstaut: Bei frühlingshaften Temperaturen bis zu 12 Grad in Berlin und Brandenburg verschwindet jede Sehnsucht nach wärmendem Glühwein oder Grog. Auch die Natur hat sich schon längst vom Winter verabschiedet: Vögel zwitschern am Morgen, erste Frühblüher haben schon ausgetrieben.

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Das könnte sich in den kommenden Tagen rächen: Denn unserer Region und ganz Deutschland steht ein spektakulärer Temperatursturz ins Haus. Zumindest nachts sacken die Tiefstwerte wieder in den Frostbereich, auch tagsüber bleibt es sehr frisch – kommende Woche könnten uns sogar wieder Schneeflocken entgegenwehen.

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Tief Egbert schaufelt kühle Polarluft nach Berlin und Brandenburg

Dafür verantwortlich ist Tief Egbert nordwestlich der britischen Inseln. Das schaufelt nämlich statt bislang milde Atlantikluft deutlich kühlere Luft aus dem weiteren Polarbereich zu uns. Dieser Wetterumschwung äußert sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bereits am Donnerstag in Gestalt von kräftigen Windböen, die vereinzelt stürmisch aufbrausen können. Gebietsweise wird es vor allem nördlich von Berlin bei lauen Höchstwerten bis 11 Grad etwas regnen. Der Wind flaut spätabends ab, aber in der Nacht wird ein Regengebiet von West nach Ost über unsere Region fegen.

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Freitag bäumt sich der Vorfrühling mit Höchstwerten von 12 Grad und sonnigen Momenten noch einmal richtig auf, wobei immer wieder Windböen aufbrausen können. Nachts bleibt es mit Tiefstwerten bis 5 Grad hinab noch relativ mild. Trotz starker Bewölkung bleibt der Sonnabend mit Höchstwerten bis 10 Grad zunächst noch trocken, bis zum Abend hin Schauer bis in den Sonntag hinein fallen.

Temperaturabsturz kommende Woche in Berlin und Brandenburg

Der Temperaturabsturz vollzieht sich in unserer Region frühestens in der Nacht zu Montag, wobei die Tagestemperaturen erst ab Dienstag deutlich zurückgehen. Die Wettermodelle sind sich noch uneins, wie weit die Tiefstwerte kommende Woche absacken: Bis zu minus 7 Grad werden derzeit berechnet, andere Modelle lassen eher örtlichen Bodenfrost bei Tiefstwerten um den Gefrierpunkt erwarten.

Zwar werden wenig Niederschläge erwartet, doch die könnten bis in die Niederungen hinein als Schneeregen oder Schnee fallen. Wie durchgreifend diese Abkühlung sein wird, muss sich erst noch zeigen: Vom Westen her deutet sich bereits wieder eine leichte Erwärmung an, aber zunächst sollten wir wintertaugliche Kleidung in Griffweite haben, sonst wird der Fußweg durch Schneeregen und Schneematsch äußerst ungemütlich werden!