Wetter im Herbst: Auch in Berlin soll es am Wochenende nochmal richtig warm werden... Foto: Sabine Gudath

Der Oktober endet, der November kommt, damit steht sogar der Winter in greifbarer Nähe – nur in Sachen Wetter will das Ende des Jahres noch nicht so richtig kommen. Während schon vor Wochen Meldungen über Temperaturstürze und Eiseskälte kursierten, präsentiert sich der Herbst nun plötzlich doch ganz anders. Dafür verantwortlich ist das Hochdruckgebiet „Rosamunde“, das noch immer über Deutschland hängt – und das nun laut Meteorologe Dominik Jung sogar noch einmal für eine kleine Hitzewelle sorgen kann!

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Wetter im Herbst: Statt Kälteeinbruch kommt der Hitze-Berg!

In Sachen Wetter haben wir in diesem Jahr bereits viel erlebt – doch nun wird es immer bekloppter. Jung sieht „eine kleine Hitzewelle im Oktober, überspitzt formuliert – es ist viel zu warm für die aktuelle Jahreszeit“, sagt er in seinem aktuellen Wetterbericht. Der Vorteil: Es handele sich um „Energiespar-Wetter“ – in Zeiten gestiegener Heizpreise beinahe eine Wohltat. Zumindest ist Wärme für die Geldbörsen der Deutschen besser als klirrende Kälte…

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Der aktuelle Wetterbericht von Meteorologe Dominik Jung.

Video: Youtube

Der Wärmeberg bleibe uns aber noch eine ganze, lange Phase erhalten, mindestens bis zum Monatswechsel, prognostiziert Jung. „Die Temperaturen bleiben eindeutig über dem langjährigen Klimamittel. Wenn sich die Sonne durchsetzt, wird es richtig warm, auch am Boden. Bis zu 22 Grad sind drin im Westen Deutschlands. Und es bleibt trocken – erst am Allerheiligen gibt es hier und da ein paar Niederschlagssignale.“

Wetter im Herbst: Temperaturen rauschen nach unten, aber nur kurz...

Zum Monatswechsel gibt es einen Temperatursturz, aber er ist nur von kurzer Dauer – „dahinter deutet sich schon der nächste Wärmeberg an“, sagt Jung. Auch im November soll es wieder Ausreißer auf mehr als 15 Grad kommen. Nun steht uns am Sonnabend und Sonntag mit bis zu 22 Grad aber erstmal ein beinahe sommerliches Wochenende bevor. In Berlin stehen immerhin 16 bis 17 Grad auf dem Plan, dazu Sonnenschein.  Also: Raus an die frische Luft, Spät-Herbst genießen!

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Und was wird nun aus dem Winter? „Die seriösen Langfristmodelle sehen maximal im Dezember Chancen auf winterliches Wetter. Da wird mit einem normal temperierten Wintermonat gerechnet. Die Europäer rechnen für die Mitte und den Süden des Landes mit leicht zu kühlen Temperaturen. Im Januar und Februar setzen dagegen alle Wettermodelle auf zu warme Monate“, sagt Jung. Ein Wintereinbruch, wie er immer wieder vorhergesagt wird, sei vorerst nicht in Sicht.