Echt jetzt? Der April könnte im Norden Deutschlands mit Schnee beginnen. Imago/Stefan Zeitz

„Der April macht, was er will“ ist weit mehr als nur eine Bauernregel, jedes Jahr werden wir aufs neue davon überrascht, wie abwechslungsreich der Monat doch ist, was das Wetter angeht. Mal ist es warm, dann bitterkalt, mal regnerisch oder knochentrocken - und das am besten im schnellen Wechsel. Auch dieser April wird einiges an Überraschungen bereithalten, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber dem wetter.net erklärt.

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Wetter-Experte Dominik Jung: März noch warm, dann vielleicht Schnee

Laut dem Wetter-Experten werden wir im März noch Temperatur- , Sonnen- und Trockenheitsrekorde brechen. Aktuell ist der März bereits 1,2 Grad wärmer als das 30-jährige Klimamittel, schon jetzt hatte der Monat mehr Sonnenstunden als in jedem anderen Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und es könnte auch der trockenste Monat der Geschichte werden.

Und das soll zumindest noch ein paar Tage so weitergehen. „Bis einschließlich Sonntag ist es überall schön warm und richtig toll. Perfektes Wetter für Aktivitäten im Freien“, prognostiziert Dominik Jung. Und das ist durchaus als Aufruf zu verstehen, denn schon wenige Tage später könnte es ganz anders aussehen: Ein Mega-Temperatursturz steht bevor!

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Laut Dominik Jung könnte es bereits in der nächsten Woche eine Entwicklung geben, die weggeht von strahlendem Sonnenschein und hin zu Schnee- und Graupelschauern. Ja, richtig gehört: In der nächsten Woche könnte es schneien!

Wetter-Experte warnt: Temperatur-Sturz wird kein weicher Übergang

Langsam soll dieser Übergang übrigens nicht vonstatten gehen. „Schon am Montag in der nächsten Woche wird es im Norden langsam kühler. Dienstag und Mittwoch setzt sich die Abkühlung dann auch langsam in der Mitte und im Süden durch“, so Jung. „Zum Monatswechsel kann es dann aus Norden auch einzelne Schauer geben und da kommt es teilweise zu Graupel- und Schneeregenschauern bis ganz runter.“

Laut Jung bezieht sich die Schnee-Prognose auf das Europäische Wettermodell. Demnach könne es am Abend des ersten April vor allem im Norden Deutschlands ordentlich schneien. In Hamburg könne es demnach bis zu 20 Zentimeter geben, auch Berlin in Brandenburg würden nach dem Modell noch etwas abbekommen. Allerdings bleibt der Wetter-Experte ganz bewusst im Konunktiv.

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Sicher ist: Mit dem Frühling dürfte es in der nächsten Woche erstmal vorbei sein. Auch wenn noch nicht ganz klar ist, wie stark der Temperatur-Sturz ausfallen wird, legt Dominik Jung sich fest: „20 Grad werden dann nirgendwo mehr erreicht werden-“