An diesem Wochenende kann in Berlin noch einmal die Sonne genossen werden. Doch in der nächsten Woche wird es wieder ungemütlich. dpa/Christophe Gateau

Lebe den Moment, heißt ein vielleicht ein bisschen zu oft zitiertes Sprichwort. Doch an diesem Wochenende sollten Sie sich – wenn Sie denn Zeit und Lust haben – durchaus daran halten und das gute Wetter noch einmal ausnutzen. Denn Petrus – oder besser „Beate“, so heißt das Hoch – verwöhnt uns noch einmal mit Sommer, Sonne und Sonnenschein. Ehe das Wetter in der kommenden Woche wieder einer tropischen Regenzeit gleicht …

Hoch „Beate“ sorgt für Sommerwetter am Wochenende

Aber von Anfang – und der sieht, laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Portal wetter.net, echt gut aus! Denn das Hoch „Beate“ macht sich am Wochenende über Deutschland breit. Das heißt, es wird freundlich und trocken. Für Berlin heißt das: Viel Sonne, selten auch ein paar größere Wolken und das ganze am Samstag bei angenehmen 25, am Sonntag dann bei zum Abend hin zunehmend schwüler werdenden 29 Grad. Doch dabei bleibt es leider nicht!

Denn Wetter-Experte Dominik Jung warnt: Ab nächster Woche, vielleicht sogar schon ab Sonntag geht es im Westen Deutschlands mit Unwettern weiter. „Es stellt sich dann schon fast wieder exakt die gleiche Wetterlage wie in den vergangenen Unwettertagen ein“, beschreibt der Meteorologe die aktuelle Situation. „Es ist erstaunlich wie sich die Wetterlagen der vergangenen Wochen immer wiederholen.“

Wetter-Experte Dominik Jung: Über Deutschland liegt eine Luftmassengrenze

Die Wetterlage, das ist eine Luftmassengrenze, die genau über Deutschland liegt. An der bilden sich dann immer wieder heftige Gewitter mit Unwetterpotenzial. „Dann kommt es wieder zu Starkregen, Hagel und Sturmböen. Selbst die Bildung von Tornados ist dann wieder nicht ausgeschlossen“, sagt Jung, der seit Wochen vor dem Entstehen der Wirbelstürme warnt. „Die brenzlige Wetterlage ist schneller zurück als es uns lieb ist.“

Und wirklich Aussicht auf Besserung ist nicht in Sicht! Längeres stabiles schönes Sommerwetter werde es laut Jung in den kommenden sieben bis 14 Tagen nicht geben, stattdessen gehe der „Tropensommer“ weiter. „Das heißt: Es ist insgesamt recht warm, besonders nach Osten, aber zudem auch sehr nass mit heftigen Starkregenschauern – Wetter wie in den Tropen“, erklärt Dominik Jung.

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Durch die Luftmassengrenze bleibt es aber vor allem im Osten der Republik trotz aller Unwettergefahr und Regenwahrscheinlichkeit noch relativ warm. Denn dort gelangen warme Mittelmeerluftmassen hin, die wenigstens zwischendurch für angenehme Temperaturen sorgen.

Dennoch gilt: Wenn Sie können, genießen Sie das Zwischenhoch „Beate“. Wer weiß, wann’s wieder so schön wird?!