Rodel-Spaß möglich: Am Wochenende werden bis zu 20 Zentimeter Neuschnee erwartet. dpa/XinHua

Ja, was denn nun? Regen, Schnee, Glätte? Alles auf einmal bringt uns das Wetter in den kommenden Tagen. Von nasskalt bis winterlich-wunderschön ist alles dabei. Ab Sonntag ist dann auch Rodel-Spaß möglich.

„Die Schneehöhenkarte lässt die Herzen aller Winterfans höher schlagen. Die Prognose vom europäischen Wettermodell für Sonntagabend zeigt im gesamten Norden eine geschlossene Schneedecke!“, verrät Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom YouTube-Wetterkanal wetter.net.

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In den Mittelgebirgen dürfte das dann bereits für Winter-Spaß sorgen. Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee sind im Hunsrück, der Eifel, Taunus, Rhön, Sauerland, Fichtelgebirge, Bayerischer Wald, Thüringer Wald und Erzgebirge durchaus möglich. „Dort kann man spätestens ab Sonntag rodeln“, verrät der Experte.

Wetter wird nur in der Höhe wirklich winterlich

„Doch so richtig durchgreifend bis ganz runter kommt der Winter nicht in Fahrt und das wahrscheinlich auch nicht über die Monatsmitte hinaus“, muss Dominik Jung alle Berliner Schnee-Freunde aber enttäuschen.

In tiefen Lagen kann es mal kurz weiß werden, tagsüber taut das meist aber weg. „In den Niederungen kehrt das nasskalte Schmuddelwetter schnell wieder zurück“, so der Wetterfachmann. Dauerfrost bis in tiefe Lagen deutet sich in den nächsten Tagen weiterhin nicht an. Zudem gibt es am Wochenende viel Wind, in den Hochlagen auch Sturmböen!

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So heftig wie in New York wird der Schneefall bei uns (noch) nicht.  imago/UPI Photo

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Nachtfrost bis minus 15 Grad

Und nach dem wechselhaften Wochenende? in der kommenden Woche wird es ruhiger, aber auch deutlich kälter. Tagsüber werden kaum noch mehr als 2 oder 3 Grad erreicht. Nachts sinken die Werte auf unter minus 5 Grad. In mittleren und höheren Lagen über Schnee geht es sogar runter auf minus 10 bis minus 15 Grad! Dabei bleibt es für eine längere Phase auch trocken.

Winter-Wetter ist 2021/22 viel zu warm

Die harten Fakten vom bisherigen Winter 2021/22 sehen aber nicht gerade kühl aus: „Aktuell ist der Winter 2021/22 rund 2,6 Grad wärmer als das langjährige amtliche Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990. Das ist eine markante Abweichung nach oben. Wenn man mal überdenkt was da von einigen ‚Experten‘ im Vorfeld des Winters wieder an Kälte und Schnee angekündigt worden ist, ist davon aber auch rein gar nichts eingetreten. Es ist bisher einer der wärmsten Winter seit Jahren“, erklärt Dominik Jung.

Besonders hoch sind die Abweichungen im Süden. Dort liegen die Werte 3 bis 4 Grad über dem Klimamittel! Winterwetter fand gerade im Süden seit 1. Dezember 2021 fast überhaupt nicht statt. Man denke nur mal an den Jahreswechsel mit Spitzenwerten bis zu 17 Grad.

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Das Wetter in den kommenden Tagen auf einen Blick:

Samstag: 1 bis 5 Grad, durchwachsen, immer wieder Schneeregen oder Regen, in den mittleren und höheren Lagen Schnee.

Sonntag: 2 bis 6 Grad, einige Zentimeter Neuschnee in den Mittelgebirgen, unten meist nur nasskalt.

Samstag auf Sonntag wird es im Westen übrigens auch noch recht stürmisch, Böen bis 80 km/h sind möglich. In den Mittelgebirgen kann es dann auch zu Schneeverwehungen kommen“, warnt Wetterexperte Dominik Jung.

Montag: 1 bis 6 Grad, durchwachsen, mal Sonne, Wolken und etwas Schnee.

Dienstag: 1 bis 6 Grad, nasskaltes Schmuddelwetter, in den Mittelgebirgen winterlich.

Mittwoch: 0 bis 5 Grad, immer wieder nasskaltes Wetter.