Spaziergänge im Schnee: Das ist zunächst vor allem in höheren Lagen möglich. In Berlin bleibt es zunächst bei Schneeregen.
Spaziergänge im Schnee: Das ist zunächst vor allem in höheren Lagen möglich. In Berlin bleibt es zunächst bei Schneeregen. dpa/Graham Hughes

Wetterexperten hatten den Winter bereits abgeschrieben, doch die kalte Jahreszeit berappelt sich doch noch einmal, beschert Berlin und ganz Deutschland einen späten Winter-Nachschlag. Im Dezember hatte die Kälte uns bereits im Griff, doch zum Jahresende schossen die Temperaturen dann wieder auf frühlingshafte Höhen. In der kommenden Woche folgt der unweigerliche Absturz.

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Der Wetterumschwung wird pünktlich in der Nacht zu Montag eingeleitet: Polare Kaltluft fließt aus dem hohen Norden ein und kühlt die milden Temperaturen massiv herunter. Die Restwärme sorgt dafür, dass die Tiefstwerte laut Deutschem Wetterdienst (DWD) noch knapp über der Frostgrenze bleiben, doch am Boden bildet sich bereits stellenweise wieder Frost. Die stürmischen Böen in der Region flauen in der Nacht ein wenig ab.

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Schneeregen und Frost in Berlin und Brandenburg

Richtig winterlich wird es tagsüber allerdings erst im Verlaufe der Woche: Am Montag bäumen sich die Höchstwerte nochmals örtlich bis zu acht Grad auf. Der Tag startet vielerorts heiter, im Tagesverlauf zieht es sich zu und vom Norden her beginnt es etwas zu regnen. In der Nacht zu Dienstag kann der Regen dann bei Werten bis hinab zur Frostgrenze in Schneeregen übergehen. Wieder gibt es am Boden leichten Frost.

Dienstag landen wir schon eine Etage tiefer bei Höchstwerten zwischen 3 und 6 Grad. Dabei kann vorübergehender Regen in Schneeregen übergehen. Doch ab Nachmittag lockert es zunehmend auf. Das sorgt ab Abend für winterliche Tiefstwerte zwischen minus 1 und minus 4 Grad. Autofahrer sollten sich auf glatte Straßen einstellen!

Mittwoch kommen die Höchstwerte noch so gerade eben tagsüber aus dem Frostbereich hinaus. Vielerorts kämpft sich die Sonne durch die Wolken, es bleibt trocken. Nachts wird es stellenweise empfindlich kalt bei bis zu minus 5 Grad.

Wetter-Trend für Deutschland: Dauerfrost und ergiebige Schneefälle vor allem im Süden

Wie sich das Winterwetter von da an weiterentwickeln wird, ist noch nicht gänzlich ausgemacht: Vor allem nachts kann es noch deutlich kälter werden, allerdings ist von Dauerfrost noch nichts zu sehen. Vom Westen her kündigt sich ab kommendem Wochenende mildere Luft an, aber es ist nicht sicher, ob sie bis nach Berlin vordringt, oder ob wir weiter im Winterloch verharren.

Bundesweit gibt es im Bergland Dauerfrost, für das Wochenende erwartet der DWD ergiebige, anhaltende Schneefälle im Südosten und Bayern. Frostfrei bleibt es dagegen in Norddeutschland.