Trübes Wetter in Berlin. Und das bleibt wohl auch so. Sabine Gudath

Nach bis zu 12 Grad am Samstag ist es nun wieder kälter geworden, im Nordosten Deutschlands gibt es in dieser Woche sogar leichten Dauerfrost. Sonst ist es meist nasskalt und bis zu 6 Grad mild. Da wird es weiterhin nichts mit dauerhaften weißen Landschaften werden, wohl aber mit weißen Überraschungen.

Das Wetter will nicht so richtig winterlich werden, aber auch nicht so wirklich mild. Wir dümpeln im nasskalten Niemandsland herum. Kommende Nacht gibt es dann Schnee bis runter. Der wird aber in den tiefen Lagen eher matschig sein, am Rhein bleibt nur auf Wiesen und Äckern etwas liegen. Trotzdem muss man morgen mit Verkehrsbehinderungen auf dem Weg zur Arbeit rechnen. Deswegen im Westen morgen früh etwas mehr Zeit einplanen.

Dienstag auf Mittwoch kommt schon die nächste kleine Schneefront in den Westen gezogen. Das nasskalte Wetter geht weiter. Die Höchstwerte erreichen im Westen bis zu 6 Grad, im Nordosten stellt sich leichter Dauerfrost ein, mehr als 0 Grad werden dort kaum erreicht. Dort ist es winterlich, sonst eher schmuddelig und nasskalt.

Zum 3. Advent stehen die Zeichen auf weiterer Milderung. Das ist aber noch unsicher. Tendenziell steigen die Höchstwerte aber eher an und das könnte auch in der Weihnachtswoche so weitergehen. Weiße Weihnachten sind unterhalb 500 bis 700 m eher unwahrscheinlich“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom YouTube-Wetterkanal (https://www.youtube.com/wetternet).

So wird das Wetter an den kommenden Tagen

Montag: 0 bis 6 Grad, nasskaltes Schmuddelwetter, viele Wolken, kaum Sonne und etwas Schneeregen oder Regen

Dienstag: –1 bis 6 Grad, aus Westen Schnee und Schneeregen, sonst trocken und meist nasskalt

Mittwoch: –1 bis 6 Grad, durchwachsen, im Nordosten leichter Dauerfrost, sonst stellenweise etwas Schnee oder Schneeregen