Abkühlung um jeden Preis. Die Hitzewelle in Spanien erreicht nun auch Deutschland.
Abkühlung um jeden Preis. Die Hitzewelle in Spanien erreicht nun auch Deutschland. dpa/Ricardo Rubio/EUROPA PRESS

Es hat ein wenig gedauert, aber jetzt kommt die Hitze, unter der Spanien und Portugal bereits seit Wochen leiden, dann doch noch zu uns. Teilweise werden Rekordwerte von England bis Deutschland erwartet, das Thermometer könnte bis auf 40 Grad klettern. In Großbritannien wurde zum ersten Mal in der Geschichte die höchste Hitzewarnstufe ausgerufen

Auch Benelux und Frankreich bekommen 40 bis 42 oder 43 Grad ab. Bei uns in Deutschland wird es am Dienstag im Westen so richtig knackig heiß – bis zu 40 Grad sind drin. Am Mittwoch droht dieses Szenario dann auch dem Norden – 38 bis 40 Grad werden erwartet. Neue Hitzerekorde sind nicht ausgeschlossen!

Dabei hatte man für England noch nicht mit 40 Grad gerechnet. Man war davon ausgegangen, dass das irgendwann mal der Fall sein könnte, aber eben noch nicht schon 2022 passiert.

Der Hitzerekord für Deutschland liegt übrigens bei 41,2 Grad und stammt aus dem Juli 2019. Ob wir den erreichen ist allerdings eher fraglich. Aber ob 39, 40 oder 41 Grad … es ist eine heftige und lebensgefährliche Hitze. Das sieht man an den über 1000 Hitzetoten binnen einer Woche in Spanien und Portugal. Die Waldbrandgefahr erreicht die höchste Warnstufe 5.

Der Mega-Sommer dreht voll auf

Ab Mittwoch oder Donnerstag kann es dann ab und zu gewittern. Auf die große Abkühlung wird man aber wohl noch warten müssen. Es bleibt sehr warm bis heiß. Für die nächste Woche lauert schon neue Extremhitze.

Es scheint so, als würde der Hitzesommer nun voll aufdrehen. „Beim Deutschen Wetterdienst ist aktuell (18. Juli 2022, 7 Uhr) allerdings noch keine Hitzewarnung zu sehen. Wir hoffen, dass das bald geändert wird. Man fragt sich auf was dort noch gewartet wird. Sämtliche andere europäischen Wetterdienste warnen die Bevölkerung bereits seit Tagen vor großer Hitze““ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met (www.qmet.de), gegenüber dem Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).