Wellenförmige Wolken verzieren den Sonnenuntergang, kündigen allerdings auch an, dass sich das Wetter bald wieder eintrübt. dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Es hatte sich schon angedeutet: Aus dem Hochsommer-Comeback wird wohl erstmal nichts. Dabei kommt Hitzehoch Fridoline breitbeinig daher und wird sich zum Wochenende hin mitten über Deutschland festsetzen. Doch Skandinavientief Luciano gibt nicht auf und stört die Heißluft, sich in unserer Region festzusetzen. 

Am Donnerstag hat sich die Sonne in Berlin und Brandenburg schon einmal wacker durch die Wolken gekämpft, doch zum Abend hin verdichten sich die Wolken wieder, und vereinzelt kann es bei milden Nachtwerten um die 15 Grad regnen.

Samstag bis zu 30 Grad im Südwesten, Sonntag bis zu 28 Grad in Berlin und Brandenburg

Am Freitag werden wir in unserer Region mit etwas Glück bis zu 24 Grad erreichen. Chance auf Sonne besteht dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge ab Nachmittag. Allerdings bleibt die Lage noch wackelig, es kann auch gelegentlich regnen, und das örtlich auch schauerartig verstärkt. 

Deutlich schöner wird der Sonnabend mit Höchstwerten bis zu 26 Grad. Wem das nicht sommerlich genug ist, sollte sich in den Südwesten Deutschlands aufmachen: Dort sind am Samstag bis zu 30 Grad drin. Die Sonne zeigt sich, Quellwolken bleiben folgenlos. Noch eine Schippe drauf legt der Sonntag mit Höchstwerten von bis zu 28 Grad. Es bleibt bis zum Abend heiter und wolkig. 

Gewitter, Starkregen und stürmische Böen ab Sonntagabend

Dann zeigt sich der Sommer leider von der bekannten Seite: nämlich unbeständig. Der Himmel zieht sich zum Sonntagabend hin zu, die Schauer- und Gewitterneigung steigt. Bis in die Nacht könnte es in unserer Region gerade noch einmal trocken bleiben, während vom Südwesten Deutschlands her Gewitter und Schauer heranziehen. Dort drohen bereits tagsüber Starkregen und stürmische Gewitter-Böen. Für Berlin und Brandenburg steigt die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter in der Nacht zu Montag.

Der Temperaturtrend zeigt inzwischen deutlich, dass die Hoffnung auf eine Fortsetzung des Sommer-Wochenendes vergebens ist: Die Höchstwerte werden sich kommende Woche so gerade noch über die 20-Grad-Marke schleppen. Nicht ausgeschlossen, dass uns zum Monatsende noch einmal ein versöhnlicher Spätsommer-Abschluss serviert wird, aber sicher ist das leider noch nicht.