Der Herbst erreicht Deutschland und Berlin. Imago/Sabine Gudath

Der Wind am Donnerstag und Freitag war schonmal ein Vorbote des Herbstes. Mehrfach musste die Feuerwehr ausrücken. In Friedrichshain brach ein großer Ast eines Baumes ab und begrub mehrere Autos unter sich. Ein neuer Herbststurm steht zwar aktuell noch nicht ins Haus - dafür aber ein extremer Temperatursturz!

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Wetter am Wochenende: Es wird noch einmal über 20 Grad

Wenn sie können, dann nutzen Sie dieses Wochenende noch einmal. Denn dank Hoch Kerstin wird es „nochmal richtig schön warm“, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung beim Portal wetter.net sagt. Die Höchsttemperaturen liegen dabei bei 20 Grad und mehr. In Berlin werden am Sonntag sogar 24 Grad erreicht. 

Doch unterdessen schieben sich bereits Wolken von Südwesten nach Deutschland herein. Diese sollen Schauer und Gewitter bringen. Und noch etwas wird nach Deutschland getragen: Die Schwefelwolke des Vulkans Cumbre Vieja auf La Palma. Sie kommt auf direktem Wege von Spanien und Frankreich zu uns, sagt Dominik Jung. „Allerdings befindet sich die in rund 5000 m Höhe und stellt somit für uns Menschen und die Gesundheit keine Gefahr da. Am Erdboden wäre das ganz anders, denn Schwefel ist giftig.“

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Entwarnung gibt er jedoch nicht, denn: „Ein Teil des Schwefels wird am Sonntag und Montag durch Regenfälle aus der Atmosphäre ausgewaschen und landet als saurer Regen auf dem Erdboden. Bäume mögen diesen sauren Regen ganz und gar nicht.“

Wetter in Deutschland: Es wird herbstlicher, dann rauscht die Temperatur ab

Und wettertechnisch? Da startet die kommende Woche laut dem Wetter-Experten durchwachsen, aber immerhin noch mit Temperaturen zwischen 16 und 25 Grad. Doch dann wird es immer kühler und wechselhafter - kurz: herbstlicher, ehe am Donnerstag der Hammer kommt! Denn dann stürzen die Temperaturen in Deutschland so richtig ab!

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„Im Vergleich zum kommenden Wochenende fallen die Tageswerte um 10 Grad nach unten“, sagt Dominik Jung, der von einem „Spätsommer-Totalabsturz“ spricht. Davor hatte das amerikanische Wettermodell schon länger gewarnt, das europäische hingegen schaute immer etwas optimistischer in Richtung Oktober. Doch nun scheint sich abzuzeichnen: Der Sommer ist vorbei, holen Sie die dicken Jacken raus.

Hinweise zur Berliner Kältehilfe

Für Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben wird es richtig ungemütlich. Die Berliner Kältehilfe hat auf ihrer Homepage eine Anleitung, wie man sich verhalten soll, wenn man vermutet, dass eine Person unter den Witterungsbedingungen leidet. Ein erster Schritt sei demnach immer die Person freundlich anzusprechen, ob sie etwas brauch und Hilfe annehmen will.

Auf der Homepage findet sich auch eine Übersicht mit Notübernachtungen und den dazugehörigen Telefonnummern. Der Kältebus ist erst ab November unterwegs. Im Notfall sollten Sie sich an die Rettungsstelle (112) wenden.