Regen, Sturm, Winter – das Wetter in Deutschland bleibt ungemütlich. 
Regen, Sturm, Winter – das Wetter in Deutschland bleibt ungemütlich.  imago/Hanno Bode

Auch wenn der Regen der vergangenen Tage nun langsam verschwindet, ungemütlich bleibt das Wetter in Deutschland allemal. Denn nach dem Wasser kommt der Wind: „Der morgige Sonntag steht voll im Zeichen von Sturmtief ‚Frederic‘“, sagen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach voraus.

Im Süden und Osten bleibt es anfangs noch nass, im Tagesverlauf zieht sich der Regen dann aber zunehmend ins Alpenvorland und an die Alpen zurück. Im höheren Bergland könne es erste Schneeflocken geben. In den übrigen Landesteilen starte der Tag mit einem Sonne-Wolken-Mix.

In Berlin und Brandenburg muss man sich schon am Sonnabend auf windiges Wetter einstellen. Ab dem frühen Abend treten zeitweise Windböen bis 60 Kilometer pro Stunde auf. In der Nacht zum Sonntag beruhigt sich das Ganze aber wieder etwas und die Böen lassen vorübergehend nach.

Der Tag wird zunächst wechselnd bis stark bewölkt mit wenigen schwachen Schauern, häufig bleibt es trocken. Südlich von Berlin gibt es zeitweise längere heitere Abschnitte. Die Höchstwerte steigen auf acht bis zehn Grad. Auch in der Nacht zum Sonntag regnet es. Die Tiefstwerte liegen zwischen sieben und fünf Grad.

Wetter: Sonntag kommt der Sturm

Die ersten Sturmböen wird es an der Nordsee geben. Dann lege auch der Wind im Nordwesten und Westen zu. Vorhergesagt werden starke bis stürmischen Böen, an der Nordsee auch schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Wo es regne, frische der Wind ordentlich auf. „Vor allem vom Niederrhein und dem Münsterland bis nach Schleswig-Holstein muss ab Mittag und bis in den frühen Abend hinein verbreitet mit Sturmböen und mit den Schauern auch schweren Sturmböen gerechnet werden“, sagen die Wetterfrösche vom DWD. An der Nordseeküste seien orkanartige Böen oder Orkanböen zwischen 100 und 120 Kilometer pro Stunde wahrscheinlich. Es müsse mit herabstürzenden Ästen und umherfliegenden Gegenständen gerechnet werden.

Schneefallgrenze sinkt auf 300 Meter

In der Nacht zum Montag sollen Wind und Sturm nachlassen. Die Schneefallgrenze sinke zwischen 300 und 500 Metern. „Vor allem in der Eifel, im Hunsrück und im Sauerland kann es durchaus zehn bis 15 Zentimeter Neuschnee geben, vereinzelt vielleicht sogar mehr“, erklärte der DWD. Im Tiefland bleibe es überwiegend bei Regen. Im weiteren Wochenverlauf sollen die Temperaturen weiter sinken und bei maximal ein bis drei Grad liegen. Eine Schneedecke werde sich aber nur in mittleren und höheren Lagen bilden und halten.