Raureif in der Morgensonne dpa/Thomas Frey

Für die Blumen auf dem Balkon und im Kleingarten könnte es bereits zu spät sein: Frühtemperaturen bis zur Frostgrenze und örtlich Bodenfrost – empfindlichen Pflanzen dürfte die Frostnacht in Berlin und Brandenburg stark zugesetzt haben. Dafür verantwortlich ist ein Hochdruckgebiet mit dem exotischen Namen Quedlinburga, das sich gerade Richtung Osten verlagert. Im Verlaufe der neuen Woche werden wir Besuch von nachfolgenden Hoch- und Tiefdruckgebieten bekommen. Doch an der Wetterlage wird sich nur wenig verändern.

Nach dem kühlen Morgen verwöhnt uns Hoch „Quedlinburga“ mit Sonne satt und herbstlichen Höchstwerten zwischen 11 und 13 Grad. Nachts fallen die Werte wieder brutal ab, geraten örtlich erneut in den Frostbereich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet örtlich mit Bodenfrost bis zu minus 6 Grad! Paradoxerweise geht es aber mit den Höchstwerten im Verlaufe der Woche wieder nach oben. 14 Grad sind am Montag drin, bis zum Wochenende erwarten die Meteorologen 16 Grad und mehr.

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Nach dem Frost machen Nebel und Dunst Autofahrern zu schaffen

Doch bereits am Montag melden sich Ausläufer eines Zwischentiefs in Form von Schleierwolken, die sich von Sachsen-Anhalt her verdichten. Für Niederschläge reicht das nicht, aber unter der Wolkendecke wird es in der Nacht zu Dienstag nicht mehr ganz so kalt. Bodenfrost erwartet der DWD dann noch im Süden Brandenburgs, in Berlin sind minimal 4 und in der Prignitz 7 Grad drin. In den Folgenächten schwächt sich der Frost ab, dafür aber machen Nebel und Dunst in der Nacht und am frühen Morgen Autofahrern zu schaffen.

Mit Regen ist wenn überhaupt erst zum Ende der kommenden Woche zu rechnen. Der Trend in den November hinein lässt, wenig überraschend, fallende Temperaturen erwarten, aber von einem Wintereinbruch ist weit und breit derzeit nichts zu sehen.