In den kommenden Tagen soll es regnerisch werden - und auch für Berlin sind Gewitter angekündigt. Fotos: Imago/Photothek, Imago/Christian Ohde

Eingekeilt zwischen zwei Hochdruckgebieten steckt der Nordosten Deutschlands wettertechnisch in der Klemme: Tief Arno versorgt die Region mit reichlich Regen, örtlich verstärkt durch Gewitter mit Starkregen um die 30 Liter pro Quadratmeter. Auch wer gerade den Urlaub an der Ostsee verbringt, entkommt dem Schmuddelwetter nicht: Auch in Mecklenburg-Vorpommern fallen örtlich Gewitter mit Hagel und Starkregen, dazu können Windböen auf bis zu 60 km/h aufdrehen.

Starkregen um die 30 Liter innerhalb weniger Stunden

Dabei klingt die Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zunächst gar nicht so übel: In Berlin und Brandenburg erwarten uns am Donnerstag bis zu 23 Grad. Zwar bleibt es stark bewölkt, aber insgesamt fällt nur wenig Regen. Das ändert sich in der Nacht zu Freitag: Vor allem zwischen Lausitz und Oderbruch rechnet der DWD mit teils kräftigen, gewittrigen Regenfällen. Örtlich kann Starkregen um die 30 Liter innerhalb weniger Stunden fallen. Die Nacht kühlt sich nur leicht auf angenehme Werte zwischen 13 und 17 Grad ab.

Der Freitag empfiehlt sich eher für Indoor-Aktivitäten, denn aus den vielen Wolken regnet es mitunter kräftig. Dazu knallen ab Nachmittag Gewitter, die Starkregen mit sich bringen können. Die Höchstwerte erreichen wieder maximal 23 Grad und kühlen sich nachts auf bis zu 12 Grad ab. Dabei lässt der Regen nach.

Samstag kehrt die Sonne zurück, doch neue Unwetter warten am Horizont

Am Sonnabend kommt die Sonne zurück: Zwar fallen vereinzelt Schauer, aber überwiegend bleibt es heiter bis wolkig. Nun schießen die Höchstwerte wieder kräftig nach oben und erreichen maximal 28 Grad. Die Nacht zu Sonntag bleibt trocken bei 14 bis 17 Grad.

Auch der Sonntag startet heiter, doch im Tagesverlauf ziehen immer mehr Wolken auf. Ab Nachmittag rechnet der DWD wieder vereinzelt mit Schauern und Gewittern. Dabei wird es stellenweise heiß mit bis zu 29 Grad. Noch heißer wird es voraussichtlich zu Wochenbeginn mit knapp 30 Grad.

Der Montag verspricht noch einmal viel Sonne, doch die nächsten Regengüsse und Gewitter warten leider schon am Horizont. Stabiles, sonniges Hochdruckwetter: weiter Fehlanzeige, der Sommer rumpelt weiter durch den Juli-Monat.