Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz: Tief „Bernd“ hat weite Teile Deutschlands geflutet. Trifft es jetzt auch Berlin? imago images/HMB-Media

Die Bilder aus dem Westen Deutschlands schockieren das Land: Die heftigsten Unwetter seit Jahrzehnten hinterlassen eine Spur der Verwüstung mit jetzt schon beinah 100 Toten. Und noch gibt es keine Entwarnung vom Wetterdienst. Jetzt droht das Chaos auch in Berlin und Brandenburg.

Lesen Sie auch:  Keller unter Wasser – was tun? Nur wenn Sie DIESE Versicherung haben, sind Sie abgesichert >>

Es wird schwülwarm in Berlin und Brandenburg. Dazu gibt es Gewitter und Starkregen. Außerdem könnte es Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometern pro Stunde und Hagel geben, erklärt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Unwetterartige Entwicklungen mit Starkregenmengen bis 40 Liter pro Quadratmeter werden erwartet.

Tief „Bernd“ bringt 40 Liter Regen pro Quadratmeter nach Berlin

Doch ist das vergleichbar mit den schweren Unwettern in Deutschlands Westen? Die größte Regenmenge brachte Tief „Bernd“ nach Hagen in Nordrhein-Westfalen. Hier fielen fast 250 Liter Regen pro Quadratmeter in zwei Tagen. Ganz so dramatisch wie in weiten Teilen Westdeutschlands dürfte es in Berlin und Brandenburg also auch am Freitag und dem Wochenende nicht werden.

Lesen Sie auch: Lebensgefahr! Vollgelaufene Keller nach Starkregen: DAS sollten Betroffene sofort tun, und DAS unbedingt unterlassen >>

So viel Regen fiel in den letzten Tagen in Deutschland. wetter.de

Die Höchsttemperaturen am Freitag liegen zwischen 26 und 30 Grad. In Richtung Oder wird es voraussichtlich längere sonnige Abschnitte geben. Im Rest der zwei Länder ziehen sich die Wolken erst in der Nacht zu Sonnabend etwas zurück, die Gewitter werden weniger. Lokal ist jedoch noch mit Schauern sowie stellenweise mit Nebel zu rechnen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 16 und 20 Grad.

Am Sonnabend kommt der Regen vor allem im Südosten Brandenburgs wieder zurück. Im Nordwesten Brandenburgs nehmen die Schauer im Tagesverlauf ab und es lockert auf. Auch in der Prignitz wird es am Abend voraussichtlich heiter. Die Höchstwerte am Sonnabend liegen zwischen 24 und 29 Grad.

Durch Starkregen kam es in vielen Orten Deutschlands zu größeren Überschwemmungen.
imago images/HMB-Media

Abseits einzelner Gewitter bleibt die Nacht zum Sonntag weitgehend niederschlagsfrei. Laut der DWD setzt sich der Hochdruckeinfluss durch und es wird kühler. Bei Höchstwerten zwischen 24 und 26 Grad bleibt es trocken.

Zum Beginn der neuen Woche liegen die Höchstwerte bei bis zu 24 Grad, zudem ist es weitgehend trocken und windig.