In China ist es derzeit so kalt, dass in die Luft geschleudertes Wasser sofort gefriert. Dort wird es bis zu –30 Grad kalt. Droht uns so ein Bibber-Wetter auch im Februar?
In China ist es derzeit so kalt, dass in die Luft geschleudertes Wasser sofort gefriert. Dort wird es bis zu –30 Grad kalt. Droht uns so ein Bibber-Wetter auch im Februar? Wang Jianwei/XinHua/dpa

Halbzeit beim meteorologischen Winter 2022/2023. Und was sagen die Wetter-Experten dazu? „Der Winter ist bisher deutlich zu warm. Das war ja auch so angekündigt“, meint Diplom-Meteorologe Dominik Jung und bezieht sich auf das Wettermodell vom US-Wetterdienst NOAA.

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Und NOAA setzt noch mal eine drauf. „Der amerikanische Wetterdienst rechnet nun mit einem deutlich zu warmen Februar in Europa. Bei uns in Deutschland sogar mit einer Temperatur-Abweichung von 3 Grad über dem Klimamittel“, erklärt der Experte. „Wir sehen also, wohin die Reise geht.“

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Wetter-Experte rechnet mit Winter-Blackout

Nach dem viel zu nassen und warmen Januar – er war im Mittel in der ersten Hälfte rund 8,3 Grad zu warm – folgt nun also der Wetter-Schock auch im Februar. Von Winter ist weit und breit keine Spur, der Winter-Totalausfall droht! „Der Monat könnte weit verbreitet 2 bis 3 Grad wärmer als das Klimamittel ausfallen, fast schon eine Art ‚Hitze‘-Februar“, so Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met, gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

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Zwar wird es in den kommenden Tagen etwas kälter. „Aber der ganz große Winterwurf wird es nicht werden“, prognostiziert der Wetter-Fachmann. Allenfalls kühlt es um rund um den Gefrierpunkt ab – und das auch nur für ein paar Tage. Für Schnee reicht es allenfalls im Alpenvorland – und dann auch nur ganz wenige Zentimeter.

„Der Winter versucht es in dieser Woche zumindest mal wieder“, meint der Wetter-Experte. Immerhin können bei der neuen Wetterlage die Schneekanonen in den Wintersportorten auf Hochtouren laufen. Das ist auch bitter nötig, denn echter Naturschnee kommt viel zu wenig vom Himmel runter. Aber immerhin ist es nun für den Einsatz der künstlichen Beschneiung kalt genug, ein schwacher Trost.

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So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Montag: 4 bis 8 Grad, aus Westen Schneeregen und Schnee, Schneefallgrenze bei 300 bis 400 m.

Dienstag: 3 bis 5 Grad, viele Wolken, stellenweise Regen- oder Schneeregenschauer, Schnee ab 300 m.

Mittwoch: 1 bis 5 Grad, wechselhaft, mal Sonne, mal Wolken, stellenweise etwas Regen oder Schnee.

Donnerstag: 0 bis 5 Grad, kaum Niederschlag, nasskaltes Schmuddelwetter.

Freitag: 0 bis 5 Grad, durchwachsen, hier und da etwas Regen oder Schneeregen, Schnee ab 400 m.

Samstag: 0 bis 5 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, kaum Niederschlag.

Sonntag: 0 bis 5 Grad, meist nasskaltes und trübes Wetter.

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Wetter in Berlin und Brandenburg: Es wird kalt! Schnee im Anmarsch

Unter Tiefdruckeinfluss fließt laut Deutschem Wetterdienst allmählich kühlere Luft nach Brandenburg und Berlin. Am Montag-Vormittag ist es wechselnd bis stark bewölkt, örtlich mit geringfügigem Regen. Die Höchsttemperaturen liegen bei 5 bis 8 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind dreht von Süd auf Südost.

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In der Nacht zum Dienstag ist es vielfach stark bewölkt, im Verlauf gebietsweise mit Schneeregen oder Regen. Die Tiefstwerte fallen auf 2 bis 1 Grad, in Bodennähe gibt es örtlich leichten Frost mit bis zu –1 Grad.