Das nasskalte Wetter bleibt uns erhalten. dpa/Boris Roessler

Es ist noch nicht so lange her, da wurde ein eisiger Dezember vorhergesagt, weiße Weihnachten schienen so gut wie sicher. Diese Hoffnungen der Weihnachtsfans dürften sich aber erledigt haben. Jedenfalls machen die Meteorologen für den letzten Monat des Jahres ganz andere Vorhersagen:

Die Chancen auf weiße Weihnachten schwinden unterhalb von 500 bis 600 Meter immer weiter dahin. Derzeit liegen sie dort maximal noch bei 10 Prozent. Der Dezember bringt uns eine Achterbahnfahrt. Nächste Woche tummeln sich zudem wieder verstärkt Sturm- und Orkantiefs mit milden Luftmassen vor unserer Haustür. Es riecht nach milder West- und Südwestwetterlage. Für weiße Weihnachten wäre das extrem kontraproduktiv. Da helfen auch nicht die vor einigen Wochen wieder viel beschworenen Wetterphänomene wie La Niña oder Polarwirbel weiter. Es sieht wieder sehr nasskalt und schmuddelig aus. Zumindest geht es am zweiten Advent rauf und runter. Morgen früh aus Westen Schneeregen, dann warm, bis 10 Grad sind drin. Ab Samstagabend wieder kälter und am 2. Advent meist nasskalt, ab 400 bis 500 Meter Schneeschauer möglich. Nächste Woche geht dieses Hin und Her weiter“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

Schaut man sich die aktuellen Trends bis 19. Dezember an (so lange gehen die Wettermodelle nun teilweise schon), dann müssen wir festhalten: Da ist nichts in Sachen Winterwetter für alle und bis ganz runter in Sicht. Es ist der perfekte Schmuddelwinter und er wird es auch bleiben. Mindestens bis zum 4. Advent ist da keine Wetteränderung in Sicht. Ab und zu ist es nasskalt, nachts kann es auch mal glatt sein, aber von verschneiten Landschaften bis ganz runter und dazu noch mit Dauerfrost sind wir weit entfernt!

Und so geht es mit dem Wetter am Wochenende weiter

Freitag: 1 bis 5 Grad, nasskalt, immer wieder Schneeregen oder Regen

Samstag: 4 bis 11 Grad, erst Schnee aus Westen, dann rasch Regen und Schneeregen

Sonntag: 2 bis 6 Grad, wieder kälter, ab 500 Meter Schneeschauer