Eiszapfen hängen an einem Vordach. Laut Wetterexperten stürzen die Temperaturen deutlich ab in den kommenden Tagen.
Eiszapfen hängen an einem Vordach. Laut Wetterexperten stürzen die Temperaturen deutlich ab in den kommenden Tagen. dpa/Katrin Requadt

Mensch, Erik, was machst du nur mit uns? Da hatten sich alle auf einen milden Winter zum Energiesparen gefreut, und jetzt durchkreuzt das sibirische Kältehoch Erik alle Pläne. Mit großen Schritten nähert es sich Deutschland. Die Folgen: Die Temperaturen stürzen ab. Am zweiten Advent wird es winterlich weiß.

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„Die Wetterlage kippt langsam, aber sicher immer mehr in Richtung Winterwetter“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met, gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

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„Der November wird deutlich zu warm enden. Er hat bisher ein Plus von 2,3 Grad über dem langjährigen Klimamittel. Der Dezember startet nun zumindest deutlich kühler. Die langfristigen Wetterprognosen rechnen zudem nicht mehr mit einem extrem warmen Monat. Die Abweichungen zum Klimamittel sollen nur noch geringfügig ausfallen“, verrät der Wetterexperte.

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Weiße Landschaften: Wetter schaltet in den Winter-Modus

Das merkt man schon am ersten Wochenende im Dezember. Der zweite Advent ist meist nasskalt mit Schneeflocken bis in tiefe Lagen. Nachts gibt es Frost und glatte Straßen. Weiße Landschaften seien am zweiten Advent in einigen Landesteilen durchaus denkbar, besonders ab 300 bis 400 Metern Höhe.

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Generell kommt in der Höhe immer wieder sehr kalte Luft an. Sie wird von dem sibirischen Kältehoch Erik nach Deutschland geführt. Zugleich strömen bei uns aus Nordwesten feuchte Luftmassen heran. Beides zusammen kann Schnee und Glätte bringen.

„Auch die Woche zwischen dem zweiten und dritten Advent scheint sehr spannend weiterzugehen. Weitere Schneeregen- und Schneefälle kündigen sich an. Nachts muss man weiterhin mit glatten Straßen rechnen. Tagsüber ist es mindestens in den Hochlagen rutschig“, so Wetterfachmann Dominik Jung.

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So wird das Wetter in den kommenden Tagen 

Dienstag: 4 bis 9 Grad, nasskalt, viele Wolken, Nebel und etwas Regen

Mittwoch: 3 bis 8 Grad, durchwachsen, Nebel, Wolken und Sprühregen

Donnerstag: 1 bis 6 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und etwas Regen

Freitag: 1 bis 5 Grad, stellenweise Schneeregen oder Schnee, wenig Sonnenschein

Samstag: 0 bis 5 Grad, nasskalt mit Schneeregen und Schnee

Zweiter Advent: 0 bis 5 Grad, teilweise Schnee und Schneeregen, teils Nebel, wenig Sonnenschein

Montag: 0 bis 5 Grad, regional etwas Sonnenschein, dazwischen Wolken und Nebel

Dienstag: 1 bis 5 Grad, weiterhin wechselhaft mit Sonne, Wolken und Regen

Mittwoch: 1 bis 6 Grad, Mix aus Wolken, Schneeschauer und Schneeregen

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Wetter in Berlin und Brandenburg: Leichter Sprühregen, maximal 5 Grad

Unter schwachem Tiefdruckeinfluss ist eine wolkenreiche Luftmasse in Berlin und Brandenburg derzeit wetterbestimmend. Am Dienstagvormittag und im weiteren Tagesverlauf bleibt es meist bedeckt, Auflockerungen gibt es am ehesten an Oder und Neiße. Gelegentlich gibt es leichten Regen oder Sprühregen, im Nordosten Brandenburgs bleibt es meist trocken. Die Höchsttemperaturen liegen bei 2 bis 5 Grad.

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Am Mittwoch gibt es einen Mix aus dichter Bewölkung vor allem zwischen Prignitz und Fläming und etwas Sprühregen, sonst bleibt es  weitgehend trocken. Die Höchstwerte liegen dann zwischen 3 und 5 Grad.