Ein Rega-Helikopter landet während einer Lawinenübung. Laut Wetter-Experten steigt in den nächsten Tagen die Lawinengefahr.
Ein Rega-Helikopter landet während einer Lawinenübung. Laut Wetter-Experten steigt in den nächsten Tagen die Lawinengefahr. Valentin Flauraud/KEYSTONE/dpa

„Alle Wintersportfreunde dürfen aufatmen: Die Schneearmut in den Skigebieten, die wir in den vergangenen Wochen erleben mussten, hat ihr jähes Ende und in den nächsten Tagen kommt auch noch Schnee hinzu“, verspricht Wetter-Expertin Kathy Schrei vom Wetterportal wetter.net. Das Problem: Die Lawinengefahr wird dadurch zunehmen. Doch dazu später mehr. Hier kommen die aktuellen Wetter-Aussichten.

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Derzeit sind Hochdruckgebiete noch wetterbestimmend. Das sorgt für beschaulich ruhiges Winter-Wetter. Der Himmel ist leicht bewölkt bis stark bedeckt. Die Tageshöchstwerte liegen am Mittwoch zwischen 0 und 6 Grad. Aber so bleibt das Wetter nicht.

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Neuschnee und Lawinengefahr: Davor warnt die Wetter-Expertin

Schon am Donnerstag rollt eine Kaltfront auf Deutschland zu. „Die wird uns das Leben wirklich erschweren“, warnt die Wetter-Expertin. Denn die Kaltfront bringt Niederschläge mit, die Straßen werden wieder spiegelglatt. Der Berufsverkehr dürfte dadurch ordentlich behindert werden.  Schneefall gibt es dann auch am Freitag, vor allem in den Mittelgebirgen und im Südosten. Auch Samstag rechnen die Meteorologen mit Neuschnee.

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Und dann? Kathy Schrei wirft einen Blick auf die Prognosen. In Oberstdorf beispielsweise wird es winterlich frostig. Es gibt Niederschlagssignale laut Wetter-Karte. „Ab 30. Januar kommt noch mal eine Schippe Schnee oben drauf“, verrät die Wetter-Expertin. Aber die Lawinengefahr ist jetzt schon nicht zu verachten – und das wird noch schlimmer.

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So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Mittwoch: 0 bis 4 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schneeschauern.

Donnerstag: 0 bis 6 Grad, wechselhaft mit Schneeschauern, in tiefen Lagen auch Schneeregen.

Freitag: –1 bis +5 Grad, Wechsel aus Sonne, Wolken und einzelnen Schneeschauern.

Samstag: mildere Luftmassen, die in der Nordhälfte Regen- und Schneeschauer bringen, Höchsttemperaturen bewegen sich zwischen –2 und +6 Grad.

Sonntag: südlich einer Linie Berlin–Essen immer wieder Schneefälle, Temperaturen zwischen –1 und +5 Grad.

Montag: Sturmtief im Anmarsch, im Norden kräftiger Regen und teils Schnee, maximal –1 bis  7 Grad.

Dienstag: in der Mitte und im Süden immer wieder Schneefälle, Temperaturen bei –1 bis 6 Grad.

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Wetter in Berlin und Brandenburg: Achtung, Glatteis!

Noch bestimmt unter Hochdruckeinfluss mäßig kalte und wolkenreiche Luft das Wetter in Brandenburg und Berlin. Am heutigen Mittwoch gibt es dichte Bewölkung, in der Südhälfte mitunter neblig-trüb. Es bleibt weitgehend trocken, allenfalls vereinzelt gibt es geringen Schneegriesel oder Sprühregen. Der Tag startet im Norden noch mit Frost, später erreichen wir Höchstwerte zwischen 0 und 3 Grad.

In der Nacht zum Donnerstag gibt es dann erneut gebietsweise Frost bis –2 Grad. Außerdem muss man teils mit leichtem Sprühregen oder Schneegriesel rechnen, es besteht örtlich Glättegefahr.