Noch mit Schnee bedeckt sind eine Straße und parkende Autos in Berlin-Karlshorst. Zum Wochenende soll es laut Wetter-Experten wieder schneien.
Noch mit Schnee bedeckt sind eine Straße und parkende Autos in Berlin-Karlshorst. Zum Wochenende soll es laut Wetter-Experten wieder schneien. Jens Kalaene/dpa

Die Wetterlage kippt immer weiter in Richtung Frühwinter. Spätestens ab Freitag liegen die Tageswerte meist unter 5 Grad. Und plötzlich hat der Winter es richtig eilig, schickt sogar den nächsten Schnee.

Lesen Sie auch: Irre Aussichten beim Wetter: Weiße Weihnachten möglich? Experte spricht von minus 24 Grad am 25. Dezember >>

Am Freitagnachmittag kommen aus Südosten leichte Schneefälle auf, die sich bis zur Landesmitte und in den Osten ausbreiten. In der Nacht auf Sonnabend kann es stellenweise glatt werden, besonders in Lagen ab 200 bis 300 Metern Höhe.

Lesen Sie auch: Horoskop für heute: Mittwoch, der 30. November 2022! So wird der Tag – laut Ihrem Sternzeichen >>

Kein Energiespar-Winter mehr in Sicht: Wetter-Experten korrigieren Prognose 

„Wir gehen einen ordentlichen Schritt in Richtung Frühwinter. Die milden Zeiten sind erstmal vorbei“, weiß Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met, gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

Lesen Sie auch: Niemand wollte den Tierheim-Hund mit nur einem Ohr adoptieren – bis er anfing zu malen >>

„Ein neues Frühlingserwachen ist erstmal nicht in Sicht. Die kalten Luftmassen bleiben Deutschland sehr nahe und sickern immer wieder bis zu uns durch. In den höheren Lagen wird es zunehmend winterlich und auf den Straßen auch glatt. Unten stellt sich eine längere nasskalte Wetterphase ein, da kann es besonders auf den Straßen glatt werden“, erklärt der Wetter-Experte

Die Dezemberprognose 2022 wurde auch nochmal nach unten korrigiert, der Monat soll nun ganz deutlich nicht mehr zu warm ausfallen, sondern weitgehend durchschnittlich. Das ist eine spannende Wetterentwicklung.

Lesen Sie auch: Es ist so einfach! So senken Männer ihr Krebsrisiko um 22 Prozent >>

„Die Zeiten des Energiesparens sind mit dieser neuen frühwinterlichen Wetterlage nun endgültig vorbei. Die meisten Heizungen müssen nun mehr leisten, um gegen die sinkenden Temperaturen anzukommen. Verbrauch und Kosten werden steigen“, so der Wetter-Fachmann.

Lesen Sie auch: Neue Wintergrüße vom Wetter: Sibirisches Kältehoch Erik rückt an +++ Temperaturen stürzen ab +++ Schnee im Anmarsch >>

So wird das Wetter in den kommenden Tagen 

Mittwoch: 3 bis 8 Grad, Wolken, Dunst und etwas Regen, wenig Sonnenschein.

Donnerstag: 1 bis 6 Grad, Mix aus Wolken, Dunst, Sonnenschein und etwas Regen.

Freitag: 0 bis 4 Grad, aufkommender Schneeregen und Schnee im Südosten und der Landesmitte, sonst oft trüb und trocken.

Samstag: 0 bis 5 Grad, trüb, grau und stellenweise Schneeregen oder Schnee.

Zweiter Advent: 0 bis 5 Grad, Mix aus Wolken, Dunst, Nebel und etwas Schneefall.

Montag: 1 bis 5 Grad, durchwachsen, mal Wolken, mal Dunst, stellenweise etwas Schneeregen.

Dienstag: 1 bis 6 Grad, weiterhin wechselhaft, Regenschauer, ab 300 m Schneeregen oder Schnee.

Mittwoch: 1 bis 5 Grad, nasskaltes Schmuddelwetter in den Niederungen, ab 300 m leichter Dauerfrost.

Lesen Sie auch: Sibirische Kälte rückt immer näher! DANN wird das Wetter so richtig frostig – und an Nikolaus gibt’s wieder Schnee >>

Wetter in Berlin und Brandenburg: Warnung vor Glatteis

Mittwoch-Vormittag und im weiteren Tagesverlauf gibt es in Berlin und Brandenburg einen Mix aus dichter Bewölkung vor allem zwischen Prignitz und Fläming und etwas Sprühregen. Von Südosten gibt es zeitweise Auflockerungen mit diffusem Sonnenschein. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und 5 Grad.

In der Nacht zum Donnerstag ist es stark bewölkt, im Nordwesten Brandenburgs hin und wieder mit leichtem Sprühregen oder Schneegriesel. Der Deutsche Wetterdienst warnt: In der Nacht zum Donnerstag kann es vor allem in den östlichen Landesteilen leichten Frost um -1 Grad geben. Im Nordwesten muss man mit Glätte durch überfrierende Feuchte oder Schneegriesel rechnen.