Bereits am Wochenende könnte es nasskalt werden, Schneeregen droht. Aber: Wird das Wetter jetzt wirklich winterlich? Foto: imago/Bernd Friedel, wetter.net, imago/Christian Ohde

Der erste Advent steht vor der Tür, die Weihnachtszeit beginnt damit auch offiziell – aber wer den Winter mag, der muss in diesem Jahr einen langen Atem haben. Denn: Während sich die Prognosen überschlagen, lässt der Schnee auf sich warten! Statt dem mehrfach angekündigten Wintereinbruch herrschen draußen beinahe frühlingshafte Temperaturen. Und nicht nur das: Anfang Dezember soll es nun noch eine handfeste Sturmwetterlage geben, kündigt Meteorologe Dominik Jung an.

Wetter zum 1. Advent: DAS sagen die Prognosen für die kommenden Tage

Schon in der vergangenen Woche war die Rede vom Wintereinbruch – doch der muss leider immer wieder nach hinten verschoben werden. Bereits am vergangenen Wochenende sollte Schnee fallen, dazu kalte Polarluft Deutschland erobern. Doch das Wochenende habe das Gegenteil gebracht: mildes Wetter, sagt Meteorologe Dominik Jung. „Auch diese Woche bringt bis Freitag erstmal keinen Schnee bis runter. Dafür aber Nachtfrost. Besonders die kommenden Nächste bringen leichten Frost. Dazu scheint heute vor allen Dingen im Norden die Sonne, morgen dann auch mal im Süden.“

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Aber: Wann kommt er nun, der erste Schnee? Vielleicht doch schneller als gedacht. Denn: „Ab Freitag wird es für einige Tage nasskalt werden, dann sind auch die ersten Schneeflocken bis in tiefe Lagen möglich, doch liegen bleibt unterhalb 400 bis 600 Metern Höhe kaum etwas“, sagt Jung. „Das sind dann hier und da mal Schneeschauer, aber auch die gibt es nicht überall, denn die Woche bleibt bis Sonntag auch oft sehr trocken.“

Der aktuelle Wetterbericht von Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

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Die konkreten Werte: Am Montag sollten die Temperaturen auf bis zu neun Grad steigen, am Dienstag geht es mit bis zu elf Grad sogar noch etwas höher. Mittwoch stehen dann wieder neun, Donnerstag sieben Grad auf der Uhr. Dazu bleibt es über die Tage freundlich und trocken, immer wieder bricht sogar die Sonne durch die Wolken. Am Freitag dann zwei bis sechs Grad, „im Südosten zeitweise Schnee und Schneeregen bis runter, sonst kaum Niederschläge“, heißt es in der Prognose. Und auch Sonnabend und Sonntag :Temperaturen bis maximal sechs Grad, dazu Schneeregen und Regen.

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Die Rede war bereits davon, dass ein Horror-Winter wie 2010 drohen könnte. Aber: „Mit einem Winterstart wie Ende November 2010 hat das alles nicht zu tun. Damals gab es Ende November Dauerfrost und Schneefälle bis runter. Die erste Schneedecke bildete sich früh und dann blieb es kalt bis nach Weihnacht, mit Dauerfrost.“ Doch Dauerfrost sei weit und breit nicht in Sicht.

Sturm über Deutschland: Kommende Woche wird das WEtter spannend

Dafür wird es nächste Woche spannend, denn: Laut Jung deutet sich eine Sturmlage an! „Es wird wieder milder und windig. Sogar schwere Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen wären nach der aktuellen Prognose möglich. Ist das das Aufleben der milden Westwetterlage? Wir müssen die Details noch abwarten, es sieht allerdings alles andere als nach einer Einwinterung aus. Es ist kein Eis-Dezember in Sicht wie hier und da berichtet worden war.“