Es wird eiskalt in Deutschland.
Es wird eiskalt in Deutschland. Imago/C3 Pictures

Eigentlich können wir gerade so gar keine kalten Temperaturen brauchen. Je kälter es wird, um so schwerer wird die Entscheidung, ob man es mit einem weiteren Pullover wohl noch in seiner Wohnung aushält, oder doch die Heizung hochdrehen muss. Angesichts gestiegener Energiepreise, haben viele Menschen in Deutschland diese Entscheidungsfreiheit aus finanziellen Gründen nicht einmal. Und ausgerechnet jetzt macht sich über Osteuropa das mächtige Kältehoch Erik breit, dass in Sibirien für Temperaturen von unter -55 Grad Celsius sorgt und auch Deutschland mit echtem Bibber-Wetter überfällt.

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Wetter in Deutschland: Der Dezember startet bitterkalt

Damit fällt das Jahr ein bisschen aus der Reihe, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber dem Portal wetter.net. Während zum Dezemberauftakt in den vergangenen Jahren oftmals Temperaturen um die 10 Grad geherrscht haben, sind es nun deutlich weniger. „Das mächtige sibirische Kältehoch Erik steht wie ein Fels in der Brandung“, so Jung, der eine kalte Woche mit einem noch kälteren Wochenausklang prognostiziert. So könnte es am dritten Advent sogar Dauerfrost geben, also Frost am Tag und in der Nacht.  Diese Kälte soll dann auch Schnee bis in tiefe Lagen mit sich bringen, der sogar an den meisten Orten liegen bleiben soll.

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Wie lang diese Kältephase dauern wird, könne man aktuell noch nicht sagen, so Dominik Jung. „Nach den ersten vier Tagen ist der Dezember bereits 0,7 Grad kälter als das alte Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990. Das will schon etwas heißen. Diese negative Abweichungen wird sich so schnell auch nicht ändern.“

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Wetter in Deutschland: Gute Ausgangslage für weiße Weihnachten

Zuletzt hatte es in Deutschland im Jahr 2010 einen echten, winterlichen Dezember gegeben, so Jung. Damals schneite es in vielen Regionen sogar über die Weihnachtstage. Die Ausgangslage für weiße Weihnachten in Deutschland sei damit deutlich besser als in den vergangenen Jahren.

Für die nächste Woche sind in Deutschland erstmal Höchsttemperaturen von bis zu fünf Grad, in Richtung Wochenende nur bis zu zwei Grad angesagt. In einigen Regionen soll die o-Grad-Marke überhaupt nicht überschritten werden. Dann sind nachts sogar Tiefsttemperaturen von bis zu -10 Grad drin.

Noch einmal deutlich kälter wird es laut Dominik Jung dieser Tage in Sibirien: „Seit Tagen herrschen dort Temperaturen unter -50°C, heute Morgen wurden sogar kuschelige -57°C gemessen.“ Immerhin: Für die Kinder in der Stadt Oimjakon bedeutet das Kältefrei!

Wetter: Die Aussichten für Berlin und Brandenburg

Auch in Berlin in Brandenburg wird das von Dominik Jung prognostizierte Bibber-Wetter Einzug halten. Sind für die Wochentage noch Temperaturen bis zu 3 Grad und Schneeregen angesagt, wird die 0-Grad-Grenze am Wochenende kaum noch überschritten. Dazu soll es vielerorts schneien.