Das aktuelle europäische Wettermodell rechnet in einer seinen neusten Prognosen nicht nur mit stürmischen Weihnachten, sondern auch mit einem schweren Sturm oder sogar Orkan an Silvester.
Das aktuelle europäische Wettermodell rechnet in einer seinen neusten Prognosen nicht nur mit stürmischen Weihnachten, sondern auch mit einem schweren Sturm oder sogar Orkan an Silvester. Quelle: wxcharts.com

Die Wettervorhersagen kippen vom einen Extrem ins andere: Der US-Wetterdienst NOAA hatte schon im Sommer einen milden Dezember vorhergesagt, dann kippten die Prognosen: Alles deutete auf kalte, womöglich sogar weiße Weihnachten hin. Doch nun bestätigen die mit aktuellen Wetterdaten gefütterten Wettermodelle die Langfristprognose der US-Meteorologen: Es wird geradezu irrsinnig warm zum Fest, nachdem gerade die Eiszapfen von den Fenstern weggetaut sind.

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Irre Höchsttemperaturen zu Weihnachten: Bis zu 18 Grad möglich, Sturm zieht auf

Wetterexperte Dominik Jung (wetter.net) rechnet mit geradezu frühlingshaften Höchstwerten von bis zu 17 oder 18 Grad! „Und so könnte es bis ins neue Jahr weitergehen“, macht der Diplom-Meteorologe alle Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr der weißen Pracht zunichte. Unser Wetter in Berlin, aber auch bundesweit, steht unter dem Einfluss von zwei nassen und stürmischen Tiefdruckgebieten im Westen namens „Geraldine“ und „Honghia“. „Die Wettermodelle rechnen in den kommenden zehn Tagen immer wieder mit viel Wind und Regen.“

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Ausgerechnet Silvester könnte es uns nach neuen Berechnungen des europäischen Wettermodells kräftig um die Ohren wehen: Ausgerechnet zum Jahreswechsel kündigt sich demnach ein Orkantief an, das über weite Teile Deutschlands ziehen soll. „Das ist allerdings nur eine Momentaufnahme, zeigt aber, wie viel Dynamik in dieser neuen Wetterlage steckt“, ordnet Dominik Jung dies ein. Fest steht jedenfalls: Der Winter mit eisiger Kaltluft hat derzeit keine Chance. „Zumindest nicht bei uns“, relativiert Jung: Aus Nordamerika und Asien werde unterdessen Rekordkälte gemeldet und teilweise sogar Rekordschneefall! In Europa dagegen könne der Dezember 2022 sogar noch zu warm ausfallen. „Ein krasser Wetterwechsel!“, urteilt der Wetterexperte.

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Wetterdienst hält Temperaturrückgang zu Weihnachten in Berlin für möglich

Regional hält der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Berlin und Brandenburg allerdings ab dem zweiten Weihnachtstag einen deutlichen Temperaturrückgang für möglich. Zumindest die Nachttemperaturen könnten wieder in den Frostbereich geraten, auch die Höchstwerte gehen wohl zumindest vorübergehend herunter – die Prognosen sind allerdings noch unsicher und ein echter Wintereinbruch wird daraus sicher nicht.

Ganz im Gegenteil: Mit Blick auf die Langfristprognose des US-Wetterdienstes NOAA rechnet Wetterexperte Jung für Januar und Februar mit deutlich zu warmen Temperaturen. Dieser Mildwinter wäre zwar nicht schön anzusehen, aber eine spürbare Erleichterung für alle inflationsgeplagten Haushalte, deren Heizkosten entsprechend moderat ausfallen werden. Leider wird es nicht bei grauem Himmel bleiben, in den kommenden zehn Tagen bleibe das Sturm- und Hochwasserpotenzial ziemlich hoch, warnt Diplom-Meteorologe Jung.

Wetteraussichten für Berlin und Deutschland: So geht es in den kommenden Tagen weiter

Donnerstag: windig bis stürmisch und sehr nass, 6 bis 14 Grad

Freitag: viel Regen, 7 bis 17 Grad, viel Wind und einzelne Sturmböen!

Heiligabend: 2 bis 11 Grad, viel Wind und Regen, ganz im Nordosten vielleicht auch mal Schneeregen!

Erster Weihnachtstag: 3 bis 12 Grad, viele Wolken, etwas Sonne und dazwischen immer wieder Regen und Wind

Zweiter Weihnachtstag: 8 bis 16 Grad, viel Wind, im Norden Sturmgefahr! Viele Wolken und Regen

Dienstag: 4 bis 9 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, kaum Schauer

Mittwoch: 5 bis 10 Grad, viele Wolken, wenig Sonne und Regenschauer

Donnerstag: 8 bis 11 Grad, viele Wolken und immer wieder Regen, windig

Freitag: 7 bis 12 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und viel Regen, stürmisch

Silvester: großes Sturmpotenzial, Regen und wenig Sonnenschein, 8 bis 14 Grad