Warnschild vor Glätte in der Stralauer Allee imago/Bernd Friedel

Halleluja, der Winter ist da! Ganz Berlin ist nass, teilweise frostig und spiegelglatt. Und die Aussichten sind nicht besser.

Am Dienstag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis zum Mittag mit Glätte durch überfrierende Nässe und Schneeregen in der Hauptstadt, im Osten und Süden ist auch nasser Schneefall möglich. „Bei Temperaturen von 0 bis 3 Grad gibt es in der Mitte und im Osten anfangs Schneeflocken, die bis zum Mittag in Regen übergehen“, erklärt Meteorologe Simon Schöfl wetter.net.

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Im Westen und in höheren Lagen käme es schon jetzt zu Schneefall von fünf bis zehn Zentimetern. Im Laufe des Tages zieht das Tief über ganz Deutschland hinweg. „Teilweise ist der Schnee auch stark verweht, denn da ist noch Sturm mit dabei“, stellt Meteorologe Dominik Jung Deutschland auf ein wahres Chaos ein.

Winter-Wetter mit Blitzeis verspricht Verkehrs-Chaos

Der kräftige Schnee oberhalb von 200 bis 400 Metern sei in tieferen Lagen meist schon Schneeregen. Doch der ist nicht weniger unangenehm. Im Gegenteil. Überfrierende Nässe droht Autofahrer an ihre Grenzen zu bringen. „Der heutige Schneesturm mit dem Nahmen Christian hat sein Zentrum über der Ostsee“, verrät Dominik Jung und spricht von richtigem Schmuddelwetter.

Auch der Mittwoch startet ungemütlich – allerdings mit Regen statt Schnee bis um die 3 Grad. Am Nachmittag wird es trockener. Die Temperaturen steigen auf sieben bis zehn Grad. Am Donnerstag wird es laut DWD-Vorhersagen wechselnd bewölkt mit leichten Schneeschauern, am Abend lockert es etwas auf bei kühleren Temperaturen zwischen drei und fünf Grad.

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Zum zweiten Advent wird es dann wieder winterlicher – bei –2 bis 5 Grad. Am Samstag kann es immer wieder nass werden, im Osten und in den Mittelgebirgen mischen sich Schneeflocken hinzu. Der Sonntag fällt tendenziell trockener, aber auch kühler aus.

Schneeregen lässt Berlinerinnen und Berliner am Dienstag zur Arbeit mehr rutschen als gehen oder fahren. dpa/Kay Nietfeld