Die Blätter verfärben sich gelblich, der Herbst kündigt sich vielerorts bereits an, während dieser Mountainbiker sich den Weg durch den Wald bahnt. imago

Die Hoffnungen liegen auf Hoch „Gaya“ über den Britischen Inseln: Die Ausläufer „Gayas“ greifen tief nach Deutschland und bringen laut Deutschem Wetterdienst „mäßig warme Meeresluft nach Brandenburg und Berlin“. Mäßig warm heißt aber eben nicht Sommer: Maximal 23 Grad sind am Dienstag drin, und so wie es aussieht, haben wir damit auch bereits den Höhepunkt der laufenden Woche erreicht. Machen wir uns nichts vor: Der an Extremen nicht arme Sommer hat seinen Zenit definitiv überschritten, der meteorologische Herbstanfang steht in einer Woche bevor!

Nachts örtlich nur noch drei Grad und Nebel!

Trotzdem könnte sich der Sommer in seinen letzten Tagen bis zum kalendarischen Ende am 22. September noch einmal aufraffen und für einen versöhnlich-sonnigen Abschied sorgen. Wie stehen da die Chancen? Außer dem bereits erwähnten Hoch „Gaya“ bestimmt noch ein Tief namens „Nick“ in Ost-Skandinavien unser aktuelles Wettergeschehen. Dazu kommt ein weiteres Tief im Osten namens „Manfred“, das vor allem in der Niederlausitz am Dienstag noch für viele Wolken sorgt. Im übrigen Teil der Region bleibt es aber freundlich und trocken. Nachts macht sich der Herbst bereits deutlich bemerkbar: Die Nachtwerte können bis zu sechs Grad sinken, im Süden Brandenburgs am Boden sogar nur drei Grad! Dort kann sich zudem örtlich flacher Nebel bilden.

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Am Mittwoch kehrt sich das Wettergeschehen nord-südwärts um: In der Nordhälfte bedeckt sich der Himmel und zum Abend hin fallen Niederschläge, in der Südhälfte dagegen bleibt es trocken. Mit Glück erreichen wir tagsüber 22 Grad. Im Norden kann der Wind böig aufdrehen. Die Nacht bleibt mild zwischen 11 und 13 Grad.

Wetterabsturz am Donnerstag: Schauer Gewitter, Windböen

Der Wetterabsturz folgt am Donnerstag: Immer wieder fallen Schauer, örtlich kommt es auch zu Gewittern, im Norden ist auch mit Windböen zu rechnen. Die Höchstwerte erreichen nur noch 18 Grad. Dasselbe Szenario wiederholt sich am Freitag bei maximal 19 Grad. Die Tiefstwerte sinken auf etwa 10 Grad. Der Blick auf den Temperaturtrend weckt nur bescheidene Hoffnungen darauf, dass die Höchstwerte zum Monatswechsel wieder die 20-Grad-Grenze überschreiten werden. Ein Sommer-Comeback ist allerdings weit und breit nicht zu erkennen. Umgekehrt bleiben die Nachtwerte weiterhin mild und bleiben deutlich zweistellig. Wem es im Hochsommer ohnehin zu heiß war, kann also harmonisch in den Herbst hineingleiten.

In die neue Woche geht es noch mit reichlich Niederschlägen, so die Vorhersage. Doch ab Mitte kommender Woche wird es wieder trocken, sodass die Chance auf ein paar moderat warme Spätsommertage steigt.